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BERLINER TYPE 2019: Clariant gewinnt Silber

von Jürgen Jehle | 09.07.2019 14:15:00

Die Gewinner des internationalen Druckschriften-Kreativ-Wettbewerbs „BERLINER TYPE“ stehen fest. Lediglich 25 Projekte waren für die 51. BERLINER TYPE nominiert, von denen elf Finalisten mit einmal Gold, fünfmal Silber und fünfmal Bronze ausgezeichnet wurden. Anfang Juli wurden die Preisträger bekanntgegeben - und der integrierte Bericht 2018 von Clariant gehört dazu. Er wurde von uns zusammen mit Mutabor für Clariant umgesetzt.

Mitarbeiterzeitschrift: Immer nur Fischstäbchen

von Carsten Rossi | 26.04.2019 11:00:00 | 1 Minute Lesezeit

Mit meinem letzten Kommentar zu den Erkenntnissen aus unserer Studie zur Zukunft der Mitarbeiterzeitung möchte ich nochmal ein wenig kritisieren. Was in den Titeln steht, bestimmt weiter der Angler, nicht der Fisch - und alle Fische scheinen gleich.*

Der wichtigste Trend bei Mitarbeiterzeitungen ist „mobile first“

von Carsten Rossi | 11.04.2019 11:00:00 | 2 Minuten Lesezeit

82,9% aller Mitarbeiterzeitungen und Mitarbeitermagazine erscheinen aktuell gedruckt, nur 2,4% im Rahmen einer Mitarbeiter-App. Das sagen diejenigen Teilnehmer unserer Studie zur Zukunft der Mitarbeiterzeitung, die schon ein eigenes Magazin haben. Diejenigen hingegen, die noch keine Publikation haben, sehen die Welt etwas anders: nur etwas mehr als 50% sehen die Zukunft im Print, aber genau so viele sehen ihre Zeitung schon als App. Während also aktuell die App noch keine Rolle spielt, wären in jener Welt Print und App gleich wichtig.

„Die Zukunft des Mitarbeitermagazins 2019“

Ausführliche Auswertung der Ergebnisse

Jetzt mehr erfahren!

SEO-Optimierung mit HubSpot

von Martina Thelen | 29.03.2019 21:21:26 | 2 Minuten Lesezeit

Im März fand das erste Treffen der HubSpot User Group Köln in 2019 statt. Unser Thema für das erste Quartal war „Das SEO Tool in HubSpot“. Marc Ollmann aus dem Berliner HubSpot Büro hat das Tool vor über 30 Teilnehmern der Kölner User Group vorgestellt. 

Good news reloaded: Kammann Rossi und drp punkten bei Continental „2025 AD“

von Carsten Rossi | 29.01.2019 18:39:50

Im November gaben Kammann Rossi und die britische Kommunikationsagentur drp ihre strategische Zusammenarbeit bei internationalen Kunden bekannt – jetzt folgt das erste gemeinsame Projekt. Bei einem zweistufigen Pitch um den Gesamtetat für „2025 AD“ für den Kunden Continental AG konnten die Agenturen im Team überzeugen. 

Der Inkometa Award geht in die zweite Runde!

von Carsten Rossi | 22.01.2019 13:00:00 | 1 Minute Lesezeit

Die Einreichungsphase des Inkometa – dem Award für erfolgreiche interne Kommunikation läuft auf Hochtouren. Seit letztem Jahr lobt die SCM - School for Communication and Management den INKOMETA Award aus. Alle Unternehmen, die eine regelmäßige interne Unternehmenskommunikation betreiben, sind aufgerufen, ihre Instrumente und Maßnahmen in den Kategorien Medien, Strategie, Intranet & Digital Workplace und Kampagnen einzureichen. Carsten Rossi, Geschäftsführer der Kammann Rossi GmbH, ist wieder Fachjuryleiter der Kategorie "Medien". Er ist unter anderem Herausgeber der regelmäßigen Studie "Zukunft der Mitarbeiterzeitung".

Scompler-Webinar: Warum guter Content noch bessere Prozesse braucht

von Marc Ribbrock | 17.12.2018 14:00:00 | 1 Minute Lesezeit

Für alle, die’s verpasst haben: Das Scompler Webinar von Kammannn Rossi können Sie hier in voller Länge anschauen. Zudem haben wir die wichtigsten Fragen und Antworten aus dem Webinar für Sie zusammengefassst.

More good news: KR & drp vereinbaren internationale Zusammenarbeit

von Carsten Rossi | 14.11.2018 18:38:27 | 1 Minute Lesezeit

Wir, Kammann Rossi, haben uns mit der britischen Kommunikationsagentur drp zusammengetan und arbeiten ab jetzt gemeinsam an europaweiten Kundenprojekten. Zusammen bieten wir ein noch umfassenderes Portfolio von Dienstleistungen für die internationale Unternehmenskommunikation und können noch erfolgreicher für und mit unseren Kunden sein.

Good News: CMF kooperiert mit OMR

von Carsten Rossi | 08.11.2018 09:30:00 | 2 Minuten Lesezeit

Als Mitglieder des Content Marketing Forums (CMF) freuen wir uns über die Neuigkeit, dass das CMF im Rahmen des nächsten Best of Content Marketing Kongresses (BCM) mit OMR kooperiert. Deshalb möchten wir im Folgenden gerne die gemeinsame Pressemitteilung von CMF und OMR mit Ihnen teilen.

Noch besser, noch sicherer: Die neuen Staffbase-Features im Überblick

von Sebastian Kind | 19.10.2018 10:00:00 | 1 Minute Lesezeit

Staffbase ist die führende Plattform für mobile und digitale Mitarbeiterkommunikation. Seit 2017 ist Kammann Rossi Premiumpartner des Chemnitzer Softwareunternehmens. Am Dienstag erschien das Oktober-Release. Was verbessert wurde, lesen Sie hier.

Clariant führt 2018 erneut das Schweizer Geschäftsberichte-Rating an

von Jürgen Jehle | 10.10.2018 08:47:26 | 2 Minuten Lesezeit

Zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren schafft es der von Kammann Rossi zusammen mit Mutabor, Nexxar und Sustainserv realisierte Integrierte Bericht von Clariant auf das Siegertreppchen im Schweizer Geschäftsberichte-Rating. Clariant war bereits in den zurückliegenden Jahren Dauergast in den Top 3 des BILANZ-Geschäftsberichte-Ratings. Im Schweizer Geschäftsberichte-Rating werden die Geschäftsberichte aller gelisteten Unternehmen, die im Swiss Performance Index (SPI) vertreten sind, aufgenommen. Die Liste wird mit den Unternehmen der 50 umsatzstärksten Unternehmen, den 15 Versicherungen mit dem höchsten Prämienvolumen und den 25 Banken mit der höchsten Bilanzsumme ergänzt und umfasst 2018 230 Unternehmen.

HubSpot Reportings: Was will mein Kunde wann, wie, warum – und was kostet mich das?

von Carsten Rossi | 18.09.2018 13:40:00 | 3 Minuten Lesezeit

Das Reporting und Analyse Add-on von HubSpot ist vermutlich das wertvollste Feature des vielfältigen Softwarepakets für Inbound Marketer. Key Performance Indicators (KPIs) sind damit keine „ernüchternden“ Kennzahlen mehr, die sonst oft erst nach Tagen, Wochen oder gar Monaten auf dem Tisch der Erkenntnis landen, sondern echte Stellschrauben, die hier und jetzt – also in Echtzeit – errechnet und für das weitere Vorgehen innerhalb des Sales Funnel und einer nachhaltigen Kundenbeziehung genutzt werden können.

HubSpot Service Hub: Wie Kunden automatisch zu Markenbotschaftern werden

von Carsten Rossi | 03.09.2018 13:08:00 | 5 Minuten Lesezeit

Die größten Wachstumspotenziale in Unternehmen schlummern dort, wo man sie kaum vermuten würde – nämlich nach dem Abschluss. Daher ist es nur konsequent, dass HubSpot seine Softwarelösungen für Marketing, Sales und CRM um ein neues Modul erweitert hat: Service Hub. Damit wird Kundenzufriedenheit nicht nur nachhaltiger, sondern (fast) automatisch auch zum Schlüssel für mehr Wachstum.

HubSpot Produkt Updates #1: Sales App für Android

von Carsten Rossi | 25.08.2018 09:54:00 | 1 Minute Lesezeit

HubSpot ist eine US Firma und deshalb ehrlich gesagt etwas iOS lastig. Android hinkt immer etwas hinterher. Gottseidank ändert sich das jetzt. Es gibt eine endlich CRM App für den Vertrieb auf Android.

HubSpot Conversations: Ganz einfach mit Kunden kommunizieren

von Carsten Rossi | 24.08.2018 12:57:00 | 3 Minuten Lesezeit

Fische angeln ist of leichter als dafür zu sorgen, dass sie nicht wieder ins Wasser springen. Diese Weisheit hat sich HubSpot, der Marktführer für effizientes Inbound Marketing, bei der Entwicklung seines neuesten Tools zu eigen gemacht: HubSpot Conversations. Sämtliche E-Mail-Accounts und Live-Chats im Kundenkontakt lassen sich endlich auf einer einzigen Plattform nutzen - und dies von allen Mitarbeitern gemeinsam. Die meisten Funktionen des neuen HubSpot Converstations Tool sind zudem vollkommen kostenlos.

Staffbase August-Release: Die wichtigsten neuen Funktionen

von Sebastian Kind | 07.08.2018 16:25:19 | 2 Minuten Lesezeit

Seit 2017 ist Kammann Rossi Premiumpartner des Softwareunternehmens Staffbase. Das Chemnitzer Unternehmen hat sich auf App-Lösungen für die Mitarbeiterkommunikation spezialisiert. Seit 2014 am Markt, entwickelte sich Staffbase schnell zur führenden Plattform für mobile und digitale Mitarbeiterkommunikation. Heute wurde das August-Release ausgerollt, die wichtigsten Neuerungen haben wir Ihnen in diesem Beitrag zusammengefasst.

Die besten Mitarbeiterzeitungen - und was wir von ihnen lernen können

von Carsten Rossi | 25.07.2018 13:45:34 | 8 Minuten Lesezeit

Es war eine Premiere besonderer Art: Beim INKOMETA Award 2018 rangen erstmals Unternehmen und Agenturen um das Top-Ranking in den wichtigsten Disziplinen der internen Kommunikation. Dabei stand eine Mediengattung im Rampenlicht, die sonst in der Öffentlichkeit eher wenig Beachtung findet: die Mitarbeiterzeitung (MAZ) und ihre verschiedenen digitalen und analogen Spielarten. Gleich in sieben Kategorien wurden die „Besten der Besten“ unter den unternehmensinternen Content-Plattformen ausgezeichnet.

Die Vorteile der App als Mitarbeiterzeitung

von Carsten Rossi | 28.06.2018 12:00:00 | 4 Minuten Lesezeit

Auch die Deutsche Bahn setzt mit ihrer Mitarbeiterzeitung "echt:zeit" auf die mobile Variante.

Interne Kommunikation im Umbruch: Warum alle plötzlich Apps wollen...

News und Storys, die bislang im Intranet oder in gedruckter Form gespielt wurden, sind immer öfter fester Bestandteil interaktiver Apps für Smartphone und Tablet. Frank Wolf ist Co-Founder des Chemnitzer Softwareunternehmens Staffbase, das auf App-Lösungen für die Mitarbeiterkommunikation spezialisiert ist. Im Exklusiv-Interview mit Kammann Rossi berichtet er von seinen Erfahrungen bei der Produktion und Distribution des App-Formats – und von einer Art „Revolution“ in der internen Unternehmenskommunikation.

Inkometa Award für interne Kommunikation: Erste Learnings

von Carsten Rossi | 14.03.2018 09:42:50 | 1 Minute Lesezeit

Seit diesem Jahr lobt die SCM - School for Communication and Management - den INKOMETA Award aus. Wir haben bereits hier darüber berichtet

In meiner Funktion als Moderator der Fachjury „Medien“ konnte ich inzwischen viele interessante Einreichungen sichten und begutachten. Das Bild oben zeigt dabei übrigens nur einen Ausschnitt der Einreichungen. (Mehr passt einfach nicht auf einmal auf unseren Meetingtisch.) Und das sind nur die Printmedien.

Ein Alexa Skill für Hubspot (Verlosung auf der CMCX)

von Carsten Rossi | 22.02.2018 12:42:00

Wir verlosen auf der CMCX - Content-Marketing Conference & Exposition dieses Jahr einen Alexa Skill für Hubspot. Was der kann und wie Ihr an der Verlosung teilnehmt, das erfahrt Ihr in diesem Video. (Und wer einfach nur sehen will, wie ich ein dummes Gesicht mache, scrollt bis zur Mitte vor. Da warte ich auf Alexa ;)

Themenrecherche: 4 Schritte für relevantes Content Marketing mit Hubspot

von Carsten Rossi | 23.01.2018 12:37:00 | 2 Minuten Lesezeit

Vor kurzem wurden wir einmal gefragt, wie wir eigentlich unsere Themenrecherche für Content Marketing und Inbound Marketing Kampagnen mit Hubspot angehen. Da sich im Laufe der Zeit bei uns dafür ein Quasi-Standard etabliert hat, den wir nie wirklich verschriftlicht hatten, nutzen wir die Gunst der Stunde und schreiben dazu einen kurzen Blogpost, der die 4 wesentlichen Schritte beschreibt.

Inkometa Tagebuch #1: Woher weiß ich für einen Award eigentlich, was gut ist?

von Carsten Rossi | 18.01.2018 16:21:25 | 3 Minuten Lesezeit

Dies ist ein Beispiel-Auszug aus meinem Tagebuch zum Inkometa-Award. Die Originalbeiträge werden per Mail versandt und Sie können sie hier abonnieren

Im Laufe der letzten Tage ist mir klar geworden, was eigentlich das schwierigste an einem Award für Interne Kommunikation ist: zu definieren, was state-of-the-art ist, um eine gute Bewertungsgrundlage zu haben.

HUG-Review: Die neuen HubSpot Features

von Martina Thelen | 26.10.2017 12:28:00 | 2 Minuten Lesezeit

via GIPHY

Gestern gab es für alle HubSpot User Groups eine Premiere: Jeff Russo (Director of Product Marketing bei HubSpot in Boston) hat in einer Live-Übertragung exklusiv für die User Groups die neuen Produktfeatures vorgestellt – zum ersten Mal mit etwas detaillierteren Informationen zu den bereits auf der Inbound 2017 angekündigten Entwicklungen. Natürlich war auch die HubSpot User Group Köln zur Stelle. 

Die aus unserer Sicht spannendsten Ankündigungen haben wir hier kurz zusammengefasst:

B2B und HubSpot: Mit Inbound Content für den einen (1) Kunden punkten

von Carsten Rossi | 11.09.2017 11:20:00 | 3 Minuten Lesezeit

Im B2B Marketing und Vertrieb geht es häufig um wenig: einige wenige Kunden auf Basis von einigen, wenigen, dafür aber umso wertvolleren Beziehungen. Das ist einer der Gründe dafür, warum B2B Marketer und Sales-Menschen Inbound Marketing Taktiken für obsolet halten: „Wir kennen und treffen unsere Pappenheimer“, heißt es oft. Content und Funnel ist schließlich was für Konsumenten. Wie hilfreich Content aber sein kann, um den einen, großen Etat zu landen, darum gehts im folgenden.

HubSpot Produkt Updates #2: Neue Filter und Ansichten

von Carsten Rossi | 30.08.2017 10:37:00 | 1 Minute Lesezeit

Listen zu filtern und persönliche Ansichten zu generieren war in HubSpot immer eine etwas mühsame Angelegenheit. Gottseidank hat sich das jetzt geändert. Im Zuge der umfangreichen Bauarbeiten am Interface wird jetzt alles etwas einfacher und komfortabler. 

Studie: Die Zukunft der Mitarbeiterzeitung 2017 – Gesamtauswertung

von Jana Nagl | 14.07.2017 10:19:42

Nach den Studien aus 2014 und 2015 haben wir zusammen mit SCM auch 2017 wieder Kommunikationsverantwortliche aus verschiedenen Branchen gefragt, wie es um die Mitarbeiterzeitung steht. Über 200 Experten haben mehr als 30 Fragen rund um die Zukunft des Mitarbeitermagazins beantwortet.

Studie: Die Zukunft der Mitarbeiterzeitung 2017

von Jana Nagl | 31.05.2017 12:03:33 | 1 Minute Lesezeit

Wie schon 2014 und 2015 haben wir auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der SCM Kommunikationsverantwortliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt: Wie sieht die Zukunft der Mitarbeiterzeitung aus? Über 200 Experten haben an unserer Studie teilgenommen, davon 71 Prozent aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern. Eine erste Kurzauswertung der Ergebnisse ergibt folgende Erkenntnisse:

 

Transformation des Tages #3: „Prozess-Optimierung im Corporate Publishing“

von Jörg Schneider | 15.11.2016 14:53:56 | 1 Minute Lesezeit

„Transformation des Tages“ (oder kurz: Trafo) – das ist neu im Kammann Rossi Blog. Unter diesem Titel möchten wir ab sofort regelmäßig unsere Beobachtungen zur digitalen Transformation mit Ihnen/Euch teilen. Kurz, komprimiert – und immer mithilfe einer klaren Frage und einer deutlichen Antwort. Hier zum Beispiel #2 zum Thema Content-Planung

Und heute geht es um Prozesse:

 

Die Beobachtung:

Prozesse bei Corporate Publishing Projekten verlaufen auch heute häufig noch genau so wie vor 10 oder 15 Jahren. Die Agentur bekommt Word-Dateien vom Texter, das Layout wird als PDF-Datei zum Kunden geschickt, die Korrekturen kommen per E-Mail – und dann geht alles wieder von vorne los. 

 

Die Frage: 

Kann man diesen Prozess nicht effektiver gestalten?

Kammann Rossi auf der Inbound 2016 in Boston

von Martina Thelen | 10.11.2016 10:00:14 | 1 Minute Lesezeit

Bereits zum zweiten Mal ist ein Team von Kammann Rossi auf der Inbound in Boston. Die Konferenz ist eine jährliche Veranstaltung von HubSpot mit 14.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt  – und wirklich ein Marketing-„Spektakel“. 

Carsten Rossi und Jule Sauter sind vor Ort und teilen ihre Eindrücke mit uns auf Twitter (hier der Link zum Twitter Profil).

Warum und wie Sie Abonnenten für Ihren B2B-Blog gewinnen (sollten)

von Maël Roth | 29.06.2016 13:39:10 | 6 Minuten Lesezeit

Wie gewinnt man Abonnenten für einen B2B-Blog? Warum ist das überhaupt wichtig? Es zählen doch nur Leads! Warum das nicht (unbeding) so ist und wie Sie Abonnenten für Ihren B2B-Blog gewinnen, möchte ich in diesem Beitrag erläutern.

In unseren letzten Blogbeitrag haben wir uns damit beschäftigt, wie Sie mit einigen Tricks mehr „Share" Ihrer Blogbeiträge erzielen können. Wenn Sie einen Blog pflegen, haben Sie sicherlich auch das Ziel, eigene Reichweite aufzubauen und Abonnenten zu haben, die später ggf. zu Kunden werden können. Deshalb möchte ich Ihnen Tipps geben, mit denen Sie mehr Abonnenten erhalten. Wie beim vorherigen Beitrag verzichte ich bewusst auf eine Erläuterung über Selbstverständlichkeiten wie Qualität und Relevanz.

„Working out Loud“ ist persönliches Content Marketing

von Carsten Rossi | 31.05.2016 10:58:25 | 3 Minuten Lesezeit
In der Einleitung zu seinem Buch „ Working out loud“ beschreibt  John Stepper, wie wichtig der „Marketing-Guru“ Seth Godin für seine persönliche Entwicklung und damit auch für die weitere Definition des WOL Frameworks war. Seth Godin, der nicht nur sehr provokant zum Thema Marketing sondern auch zu persönlichen Entwicklungsthemen schreibt, habe ihm deutlich gemacht, wie wichtig es sei, sich regelmäßig öffentlich zu Dingen zu äußern, die für den Autor und die Welt von Bedeutung sind. Die so entstehende Öffentlichkeit und die daraus resultierenden  Verbindungen seien essentiell, um die eigenen Ziele zu erreichen. John Steppers Blog selber ist das beste Beispiel dafür, denn es ist die Grundlage für die weltweite Popularität des WOL Gedankens.

Ideen für Inhalte finden: Fünf Wege, das Content-Monster zu füttern

von Maël Roth | 03.05.2016 13:26:41 | 3 Minuten Lesezeit

Modernes Marketing braucht Content. Insbesondere Technologie-Anbieter. Doch diesen regelmäßigen „Flow“ an Inhalten überhaupt herzustellen, ist alles andere als einfach.

Eine Umfrage in der Branche (USA) bestätigt: 55% der Befragten sagen, dass die Produktion von Inhalten eine große Herausforderung darstellt.

Deshalb möchte ich Ihnen in diesem Beitrag einige Techniken ans Herz legen, die die Ideenfindung für Inhalte erleichtern.

Die Content-Lüge: Warum erfolgreiches Content Marketing nichts mit Inhalten zu tun hat.

von Carsten Rossi | 01.03.2016 08:30:00 | 3 Minuten Lesezeit

Mit leichtem Amüsement habe ich vor Kurzem den Kampf von Thomas Strerath, Thomas Knüwer und Matthias Schrader um die Deutungshoheit im deutschen Content Marketing verfolgt.

Amüsiert habe ich mich vor allem deshalb, weil es sich an vielen Stellen um geradezu klassisches Schattenboxen handelte. Die drei Kontrahenten haben für diesen Kampf nämlich niemals wirklich ihre Ecke verlassen. Vielmehr haben sie von sicheren Partikularpositionen aus ein paar mächtig beeindruckende Luftschläge abgegeben. Aus der einen Ecke der spotfixierte Werber Strerath, der die Gerade zum Trend übt. Links daneben das Social-Media-Urgestein Knüwer mit einem linken Haken gegen die Promotion. Und hinten rechts der Meister aller KPIs Schrader mit einem Seithaken gegen den Kopf der PR.

Die besten Geschäftsberichte des letzten Jahres. Diesmal: Migros!

von Carsten Rossi | 24.08.2015 13:59:18 | 2 Minuten Lesezeit



Jedes Jahr sehen wir uns Dutzende von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte deutscher und internationaler Unternehmen an. Weil wir Spaß daran haben. Und natürlich weil wir lernen wollen. Für unsere Profession. Und unsere Kunden, also z.B. SAP (
Integrierter Bericht 2014) und Clariant (Reports 2014). 

Nicht alles, was uns dabei Freude macht, lässt sich in eine Matrix pressen. Deshalb haben wir beschlossen, in loser Folge die Berichte zu erwähnen, die uns zur Gänze oder auch nur wegen einzelner Attribute oder Features gefallen haben. Und zu jedem kurz aufzuschreiben, was wir daraus gelernt oder geschlossen haben. 

Heute möchten wir euch „M14“, den Geschäftsbericht der Migros, zeigen. 

Die besten Geschäftsberichte des letzten Jahres. Diesmal: Bosch!

von Carsten Rossi | 16.07.2015 16:48:22 | 2 Minuten Lesezeit



Jedes Jahr sehen wir uns Dutzende von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte deutscher und internationaler Unternehmen an. Weil wir Spaß daran haben. Und natürlich weil wir lernen wollen. Für unsere Profession. Und unsere Kunden, also z.B. SAP (
Integrierter Bericht 2014) und Clariant (Reports 2014). 

Nicht alles, was uns dabei Freude macht, lässt sich in eine Matrix pressen. Deshalb haben wir beschlossen, in loser Folge die Berichte zu erwähnen, die uns zur Gänze oder auch nur wegen einzelner Attribute oder Features gefallen haben. Und zu jedem kurz aufzuschreiben, was wir daraus gelernt oder geschlossen haben. 

Heute haben wir den Bericht der Bosch AG ausgesucht. 

Die besten Geschäftsberichte des letzten Jahres. Diesmal: Bayer!

von Carsten Rossi | 06.07.2015 09:03:01 | 1 Minute Lesezeit



Jedes Jahr sehen wir uns Dutzende von Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte deutscher und internationaler Unternehmen an. Weil wir Spaß daran haben. Und natürlich weil wir lernen wollen. Für unsere Profession. Und unsere Kunden, also z.B. SAP (
Integrierter Bericht 2014) und Clariant (Reports 2014). 

Nicht alles, was uns dabei Freude macht, lässt sich in eine Matrix pressen. Deshalb haben wir beschlossen, in loser Folge die Berichte zu erwähnen, die uns zur Gänze oder auch nur wegen einzelner Attribute oder Features gefallen haben. Und zu jedem kurz aufzuschreiben, was wir daraus gelernt oder geschlossen haben. 

Den Anfang macht heute die Bayer AG. 

Vorstandsfotografie im Geschäftsbericht: Ohne Vertrauen geht es nicht!

von Marc Ribbrock | 23.06.2015 08:26:36 | 2 Minuten Lesezeit

 

„Der Trend der prämierten Geschäftsberichte zeigt in der Fotografie eine authentische, schlichte, sensible Bildsprache“, sagt Claudia Kempf. Sie muss es wissen. Selbst vielfach ausgezeichnet, saß die erfahrene Vorstandsfotografin auch schon persönlich in der Corporate Publishing Jury des ADC Awards. Im Interview verrät sie, was für sie ein gutes Vorstandsfoto ausmacht.

Kurz-Studie: DAX 30 Online-Geschäftsberichte 2014

von Viola Kammann | 09.06.2015 09:15:00

Wie die Kollegen von hw.design 2013 und 2012 haben wir für 2014 die aktuellen Online Geschäftsberichte der DAX 30-Unternehmen anhand von diversen Kriterien untersucht und verglichen. Einen besonderen Schwerpunkt haben wir dabei auf die Ausgestaltung der Imageteile gelegt. Einige der Ergebnisse haben uns durchaus überrascht. 

Inbound Marketing mit HubSpot: 10 Fragen an Thomas Buddendick

von Carsten Rossi | 02.06.2015 11:43:52 | 3 Minuten Lesezeit

Thomas Buddendick arbeitete als Product Marketing Manager bei GWAVA mit der Inbound Marketing-Software HubSpot. [Seit Anfang 2017 ist er Inbound Marketing Manager bei der d.velop AG]. Wir haben ihm 10 Fragen aus der Praxis gestellt:

Unternehmenskultur: Klaffendes Loch zwischen Anspruch und Realität

von Frank Sanders | 16.03.2015 08:54:00 | 1 Minute Lesezeit


Pulscheck-Umfrage Unternehmenskultur Teil 2

Im ersten Teil unserer Auswertung der gemeinsam mit SCM durchgeführten Pulscheck-Umfrage zum Thema Unternehmenskultur sprachen sich 99,5 Prozent der Befragten dafür aus, dass die Unternehmenskultur Einfluss auf den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens hat.

In diesem Post geht es um Anspruch und Realität:

Musterbeispiel für Content Marketing: 84% Umsatz!

von Carsten Rossi | 24.02.2015 09:15:00 | 4 Minuten Lesezeit

Volker Geyer ist der Social Media und Content Marketing Evangelist unter den deutschen Handwerkern. Als Malermeister in der dritten Generation erwirtschaftet er mit seinem Blog unter www.malerische-wohnideen.de, einem Twitter Account mit 20.000 Followern und 8.000 Fans auf Facebook den größten Teil seines Umsatzes über das Netz. In einem Interview, das wir zur Vorbereitung einer Veranstaltung geführt haben, hat er mir erzählt, wie alles begonnen hat, worauf man als Handwerker in Social Media achten sollte, wie wichtig Leidenschaft beim Content Marketing ist – und warum er lieber twittert als die Angebotsanfragen von Bauträgern ausfüllt.

Content Marketing ohne Ressourcen? Marketing Automatisierung hilft!

von Carsten Rossi | 04.02.2015 12:08:00 | 2 Minuten Lesezeit

Content und Inbound Marketing halten vor allem für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) viele Chancen bereit - aber auch einige Herausforderungen. Denn die Möglichkeit, durch das Publizieren interessanter Inhalte im Blog und deren Verbreitung über Soziale Medien neue Kunden zu gewinnen, gibt es nicht zum Nulltarif.

Pulscheck-Umfrage zur Unternehmenskultur

von Frank Sanders | 13.01.2015 10:05:13

Wie schon im vergangenen Jahr führen wir auch in den kommenden Wochen wieder gemeinsam mit scm - School for Communication and Management eine Umfrage zur Zukunft der Mitarbeiterzeitschrift durch. 

Im Vorfeld der am 26. Januar startenden Umfrage möchten wir vorab in einem kurzen „Pulscheck“ Eindrücke zum Thema „Unternehmenskultur“ gewinnen. In insgesamt sechs Fragen geht es um Instrumente und Einstellungen, Vermittlung und Rollenverständnis im Rahmen der Internen Kommunikation. 

“Tear Down This Wall”. Content Marketing trifft Sales bei Hubspot.

von Carsten Rossi | 16.09.2014 23:00:00 | 2 Minuten Lesezeit

Ich hätte auch anders beginnen können. Mit Tracy Chapmans "Talkin 'bout a revolution" zum Beispiel. Denn mehr als eine Evolution war das allemal, was Brian Halligan, der Co-Founder von Hubspot, heute auf der großen Bühne der INBOUND 2014 in Boston zu verkünden hatte. Nicht "One more thing" sozusagen, sondern "One Big Thing". Denn HubSpot, die All-in-One Inbound und Content Marketing Plattform, wird um ein komplettes und vor allem komplett integriertes CRM und Sales System erweitert.

Geiler Content und der Rabe

von Carsten Rossi | 15.06.2014 18:17:42 | 4 Minuten Lesezeit

Nun hat Mael Roth in dieser Blogparade also einen Beitrag zu meinem Beitrag geschrieben, der als Antwort auf seinen Beitrag gemeint war. Das ist sehr schön, ich mag feuilletonistisches Aufeinandereinschlagen, wenn es einen halbwegs konstruktiven Zweck verfolgt.

Womit wir auch schon mitten in meiner erneuten Replik wären, in der ich mich wieder auf zwei Aussagen bei Mael konzentrieren möchte, die ich für bezweifelnswert halte.

1) ROI ist kein guter Ratgeber

Geiler Content? Verdient Geld!

von Carsten Rossi | 13.06.2014 02:38:00 | 2 Minuten Lesezeit

Passend zum gerade laufenden WM-Eröffnungsspiel Brasilien gegen Kroatien möchte ich mich in Mirkos Blogparade einmischen und von der Seitenlinie aus, quasi als vierter Offizieller, die Technische Zone überwachen. In dieser Eigenschaft will ich den in dieser Reihe erschienenen Blogpost von Mael Roth analysieren. Mein Spielfeld ist dabei das Content- und Inbound Marketing und mein Anstoßpunkt die Erwartungshaltung meiner Kunden.

Digitale Transformation // Teil 3: Neuer Content für die Kommunikation

von Carsten Rossi | 26.05.2014 13:28:00 | 3 Minuten Lesezeit

Nach der Organisation nun zu den Inhalten. Alles wesentliche zum Thema Content hat eigentlich Coca Cola gesagt. Content muss „liquid“ und gleichzeitig „linked“ sein, es braucht Ressourcen und Geld für die große Geschichte, wir brauchen den Mut zu Experimenten, über alle Kanäle hinweg, buzzgenerierend und geteilt.

Digitale Transformation // Teil 2: Eine neue Organisation für die Kommunikation

von Carsten Rossi | 06.05.2014 12:00:12 | 3 Minuten Lesezeit

Im Teil 1 wurde (hoffentlich) klar: Die Digitale Transformation braucht eine neue Infrastruktur. Aber braucht Sie auch eine neue Organisation?

Es gibt einen gewissen Konsens darüber, dass die bisherige Aufteilung in zielgruppenspezifische Abteilungen - für Journalisten, Mitarbeiter, Analysten und Aktionäre etc. - keine tragfähige mehr ist. Wenn Digitalisierung das Aufbrechen von Silos ermöglicht, warum sollte dieser Prozess dann vor dieser Abteilung halt machen?

Content Marketing bei KKundK: Der Weiße Wal (CMK#3)

von Carsten Rossi | 28.04.2014 20:11:55 | 1 Minute Lesezeit
Plötzlich aufgetaucht: Der Kunde

Dieser Post ist als Ermutigung für all jene gedacht, die überlegen, ob Content Marketing Ihnen helfen kann, erfolgreich(er) zu sein. Wie ihr wisst, sind wir ja noch mitten in der strategischen Findungs-Phase. Aber da ich nun mal ein sehr ungeduldiger Typ hin, haben wir schon früh begonnen, erste Dinge umzusetzen und diverse Testballons zu starten. Und was soll ich sagen, es funktioniert, selbst ohne fertiges Framework. Hier zwei Beispiele:

1) Wir haben diesen Monat eine Studie zur Zukunft der Mitarbeiterzeitung veröffentlicht und als Premium Content "gegated", soll heissen, hinter eine Formularabfrage gestellt, um damit Leads zu sammeln. Abgestimmt war die Studie auf die Personas Leiter/in Interne Kommunikation und Projektleiter/in Interne Kommunikation. Und, was soll ich sagen: wir hatten innerhalb von 2 Tagen mehr als 60 Adressen im Kasten. Die gilt es jetzt noch zu evaluieren und natürlich sind auch viele Kollegen dabei, aber zu sehen, wie guter Content in der Praxis wirkt, ist eine schöne Sache.

2) Viel besser ist aber noch unsere "white whale" Geschichte. Der Weiße Wal aus Moby Dick ist das Symbol für den "großen Kunden", den wir alle jagen. Eine von Ihnen kann sämtliche Investitionen ins Content Marketing amortisieren. Wie unser Neukunde aus Süddeutschland. Vor zwei Wochen rief er plötzlich an und stellte uns sein Social Intranet Projekt vor. Warum? Weil er unseren Social Media Content auf dem Blog und auf Slideshare so überzeugend fand. Wir haben zwei Mal nachgefragt, aber die Entscheidung für uns fiel wirklich aufgrund unseres Contents in Verbindung mit einem sehr gelungenen Erstkontakt vor Ort. (Anmerkung: Wichtig war in diesem Fall auch, dass mehrere Mitarbeiter zu ähnlichen Themen publiziert haben und die Reputation somit auf einem breiten Fundament basiert. Das ist ein gutes Argument für "branded employees".)

Für dieses Projekt haben wir schon jetzt, nach wenigen Tagen, einen Auftrag im mittleren fünfstelligen Bereich abschließen können, mit der Aussicht auf eine ganz ordentliche weitere Projektlaufzeit. Ich weiß, dass das jetzt nach Angeberei klingt, aber in diesem speziellen Fall rede ich wirklich ausschließlich darüber, um eines deutlich zu machen: Investitionen in Content lohnen sich und sind echte Erfolgsfaktoren für das Business Development.

Wir machen natürlich weiter.

#trauteuch ruhig auch.

Digitale Transformation // Teil 1: Eine neue Agenda für die Kommunikation

von Carsten Rossi | 28.04.2014 16:15:20 | 3 Minuten Lesezeit

Die Digitale Transformation (auch: Digital Business Transformation) “verändert langfristig durch die Möglichkeiten und Potenziale digitaler Medien und des Internets das Fundament jedes Unternehmens in seiner Strategie, Struktur, Kultur und seinen Prozessen. (...) Mit Digital Business Transformation begegnen Unternehmen den Veränderungen des Digitalzeitalters, dem Digital Age.” (Wikipedia)

Die besonders interessante Frage dabei ist - aus meiner Perspektive als Agenturchef und als Berater meiner Kunden - welche Auswirkungen eine solche Transformation auf jene hat, die sich hauptberuflich mit den oben genannten “digitalen Medien” beschäftigen? Welche Herausforderungen müssen Agenturen und Kommunikationsabteilungen meistern, um Ihren Kunden und Unternehmen von größtmöglichem Nutzen zu sein? Was sind die wesentlichen Handlungsfelder?

Content Marketing bei KKundK: Erste Schritte

von Carsten Rossi | 24.03.2014 15:56:59 | 1 Minute Lesezeit

Wie ich in diesem Blogpost schon angekündigt habe, stellen wir bei KKundK (update: inzwischen Kammann Rossi) unser hauseigenes Agenturmarketing und unseren Vertrieb komplett auf Inbound- und Content Marketing um. Da ich versprochen habe, über den Verlauf dieses Projektes zu berichten, hier einmal eine Liste der ersten Schritte, die wir dabei bisher unternommen haben:

Internes Community Management: Die Diskussion beginnt jetzt

von Carsten Rossi | 10.03.2014 12:07:26 | 1 Minute Lesezeit

Die Bedeutung des externen Community Management steht ausser Frage und die Job Description dafür ist zumindest auf dem Weg zur Konsolidierung. Was aber ist mit dem Internen bzw Corporate Community Management?

  • Welche Rolle hat diese Funktion im Enterprise 2.0?
  • Ist es überhaupt eine Rolle oder nur eine Aufgabe?
  • Kann man das ausbilden?
  • Ist es das Berufsbild der Zukunft?

Viele Fragen sind hier noch offen - und die Diskussion beginnt jetzt. In der letzten Woche hat der BVCM einen Blogpost zu diesem Thema veröffentlicht und eine erste Job Description aus einer Kooperation mit Bosch veröffentlicht.

Job Description des internen CM

Dies ist der erste Schritt - und weitere werden folgen. Morgen, am 11.3., werden z.B. Katherina Perschke von Bosch, Vivian Pein vom BVCM und ich einen Workshop zu dieser Job Description auf der CeBIT Social Business Arena veranstalten, um diese Ergebnisse und unseren eigenen Diskussionsstand - den wir in einer Google+ Community erarbeitet haben - mit allen Interessierten zu diskutieren. Weitere Foren und auch ein Hangout on Air dazu werden folgen.

Hier schon mal die Beschreibung des CeBIt Events:

"Interaktiver Workshop zur Definition des Rollenverständnis und der Job-Beschreibung der Position "Internes Community Management"

Auf Basis einer vom BVCM und Bosch entwickelten Skillmatrix für den Enterprise Community Manager diskutieren Katharina Perschke, Vivian Pein und Carsten Rossi mit den Teilnehmern das Rollenverständnis und die Job-Beschreibung der Position "Internes Community Management".

Dabei werden folgende Fragen adressiert:

LOBOtomie: Was Sascha Lobo vergessen hat

von Carsten Rossi | 15.01.2014 00:26:00 | 1 Minute Lesezeit

Sascha Lobos Text zur digitalen Kränkung des Menschen beruht auf einer Reihe von Fehleinschätzungen, insbesondere aber auf einer grundsätzlich falschen Wahrnehmung des zentralen Subjektes seiner Ausführungen. Anders gesagt: er versteht das Internet nicht mehr.

Twitter hat nen Kurzen

von Carsten Rossi | 29.01.2013 01:36:50

Twitter macht mit #Vine alles richtig. Der USP der Plattform waren schon immer kurze, barrierefreie Statements mit dem Zeug zum Viralen. Sowohl Motion Design als auch professionelle Kommunikation werden davon viel lernen können. Gerade der chronisch länglichen, überkomplexen Unternehmenskommunikation stünden einige reduzierte, kreative audiovisuelle Statements zur Vermittlung schwieriger Themen gut zu Gesicht. Warum nicht eine Werte- oder Recruitingkampagne mit Hilfe einer Serie von 6-Sekunden Videos, die packen statt einzuschläfern.

Social Media Datenquickies (Infografiken online)

von Carsten Rossi | 17.10.2012 17:49:05

TecCrunch stellt in einem kürzlich veröffentlichten Artikel drei Anwendungen zur Erstellung von Infografiken online vor. Mal abgesehen davon, dass die dort erstellten Grafiken eher Bild- und Datentapeten als wirkliche Infografiken sind, hier ein Schnelltest der Tools, die vor allem für den schnellen Social Media Datenquickie ohne Anspruch interessant sind (was auch das Teaserbild dieses Posts erklärt ;) )

Alle(s) voll bedint

von Carsten Rossi | 22.03.2012 21:10:00 | 3 Minuten Lesezeit

Nach der nun schon einige Tage andauernden Aufregung rund um die DIN SPEC 91253:2012-03 (im Klarnamen: "Einführung und Management von Web 2.0 und Sozialen Medien in KMU") habe ich mir heute das Dokument mal beim Beuth-Verlag gekauft, um der Sache für mich persönlich auf den Grund zu gehen.

Und mein Fazit ist: Kein Grund zur Aufregung und schon gar keiner zur pauschalen Ablehnung. Der Reflex, die Normierung einer zur erfahrungs- und empathiegetriebenen Kunst erhobenen Marketingleistung abzulehnen, liegt zwar nahe - nicht zuletzt wegen der üblichen Eitelkeiten und handfester finanzieller Interessen. Aber selbst die professionellsten der Professionellen müssen in diesem Dokument keine Gefahr für ihre Pfürnde sehen.

Was Transtroemer der Unternehmenskommunikation sagen kann

von Carsten Rossi | 08.10.2011 14:07:41
Kalt ist es. © dynamixx - Fotolia.com

"Überdrüssig aller, die mit Wörtern, Wörtern, aber keiner Sprache daherkommen / fuhr ich zu der schneebedeckten Insel" (aus: Im März '79)

 

 

Liquid Leadership, oder: Medien, Macht und Menschen mit Social Media.

von Carsten Rossi | 21.06.2011 14:24:00 | 2 Minuten Lesezeit

Da ich heute an diesem Panel während des Medienforums und des Twittwochs NRW teilnehmen soll, habe ich mir ganz gegen meine sonstige Art ein ausformuliertes Einstiegsstatement vorbereitet, das ich hier vorab zum Besten geben will. Ich denke, dass es, auch wenn es über das sonst sehr eng gefasste Themenspektrum des Blogs hinausgeht, von Interesse zumindest für diejenigen ist, die mich besser kennenlernen oder verstehen wollen:

Eingangsstatement von Carsten Rossi zur Panel Diskussion auf dem Twittwoch NRW während des Medienforum.NRW am 21. Juni 2011: "Liquid Leadership, oder: Medien, Macht und Menschen mit Social Media"

Corporate Social Media brauchen die Corporate VIPs

von Carsten Rossi | 26.05.2011 15:23:00 | 1 Minute Lesezeit

Social Media im Unternehmensumfeld stellen viele überkommene Wahrheiten der internen Führung und Kommunikation infrage. Zuallererst sicherlich die Hierarchie und die Kaskade als solche. Social Messaging-Systeme sind ihrer Philosophie nach basisdemokratisch, was sich normalerweise nicht gerade nahtlos in den Alltag der meisten deutschen Unternehmen einfügt. Es ist kaum ein CEO vorstellbar, der sich die Aufmerksamkeit seiner Mitarbeiter erst verdienen möchte (so lehrreich das hin und wieder auch wäre). Und kaum ein Vorgesetzter, den nicht hin und wieder die Angst vor Kontrollverlust plagt, und der dann nichts weniger brauchen kann, als Mitarbeiter, die Ideen, Klagen oder Gerüchte genau dann in Umlauf setzen, wenn er den Q3-Report vorbereiten muss. Aus diesen Erfahrungen heraus – die wir in jedem einzelnen unserer Projekte gemacht haben – sind für komplexe Organisationen generell solche Systeme zu bevorzugen, die den einen oder anderen Mechanismus bieten, um Hierarchie auch im Microblogging abbilden zu können. Das können Mechanismen kontrollierter Gruppenbildung genau so sein, wie spezielle „Chefschalter“, die Aufmerksamkeit garantieren (als eine Art „promoted tweets“). Allzu hart dürfen solche Methoden nicht in den „flow“ des Systems eingreifen, wenn die Wirkung nicht grundsätzlich demotivierend sein soll. Da sein müssen sie aber, wenn auch idealerweise ungenutzt. Denn es bleibt festzuhalten:

Social Media in Action: Enabling change and supporting integration during M&A processes

von Carsten Rossi | 04.05.2011 21:08:00 | 1 Minute Lesezeit

Da ich mich in den letzten Tagen in ein interessantes Thema für einen Vortrag der Quadriga Hochschule auf der Online Communications Konferenz in Kopenhagen eingearbeitet habe (http://www.online-communication.eu/programme/), allerdings nur die wenigsten, die ich kenne, daran teilnehmen können, hier ein paar Thesen aus der Präsentation - ausgehend von der Grundannahme, dass die Integration und das Teambuilding der Mitarbeiter das wesentliche Erfolgskriterium der meisten Merger sind. Unser bestes Kapital eben ;)

Twitter finally gets relevant

von Carsten Rossi | 14.01.2011 17:50:00 | 1 Minute Lesezeit
Twitter hat den Wurm © James Steidl - Fotolia.com

Regarding the 2010 Twitter statistics, the most interesting news is not that Twitter has been growing further. What is really exciting about the key findings of Sysomos latest study is the fact that overall the number of Twitter users that reveal some personal information about themselves has doubled.

  • In 2010 69 % of all users gave personal information in their bio. (2009: 31%)
  • In 2010 82% of all users provided their followers with a name. (2009: 33%)
  • In 2010 73% provided location information. (44% in 2009)
  • In 2010 45% submitted a web address. (22% in 2009)

There may be two reasons for that:

1) Twitter is a maturing medium, which means: step by step people are upgrading their twitter presence and fill in data you may disregard or find unnecessary at the beginning or during a test phase.

2) Secondly I think that Twitter has finally become a relevant channel for personal as well as business networking. It isn't a channel for nerds anymore, it has become a channel where you do serious business. And serious business means that you have to identify yourself, brand yourself and provide your (potential) partners with background information.

That's the reason why I'm pretty sure that in 2011 we won't see discussions like "Will Twitter survive the year XXXX" anymore. Twitter is there and Twitter will stay.

Great!

 

Deutsche Euroshop: IR 2.0 und Virtual Roadshow in der Praxis (Business Case)

von Carsten Rossi | 18.10.2010 17:41:00

Theorie zur IR 2.0 ga's schon viel. Aber zusehends auch gute Praxis. So z.B. die der DES - Deutsche Euroshop. Patrick Kiss, im DIRK und auf Twitter kein Unbekannter, zeigt in einer sehr gut gemachten Präsentation, wie man als IR Verantwortlicher heute Social Media Kanäle auch dann professionell nutzt und in die eigene Arbeit integriert, wenn man kein DAX-Unternehmen ist.

Die Mär vom Prosumenten

von Carsten Rossi | 18.10.2010 12:43:00 | 1 Minute Lesezeit

Die Forrester "2010 Global Social Technographics" zeigt ein erstaunliches oder zumindest in der allgemeinen Euphorie zumindest unerwartetes Ergebnis: während die Anzahl der Social Media Nutzer steigt, sinkt die Anzahl der wirklich aktiven User unter Ihnen. Oder, in Forrester-Sprech: Immer weniger "Creators" treffen auf immer mehr "Joiners". Der Forrester-Analyst Augie Ray hegt dabei weiter die sehr amerikanisch-positive Hoffnung, dass dieses Verhältnis schon nächstes Jahr besser werden könnte, wenn Marken und Agenturen nur ihren Job gut machen und Konsumenten durch Aktivierung in Prosumenten verwandeln.

Ich sehe das ehrlich gesagt etwas europäisch-pessimistischer und frage mich deshalb zum ersten Mal wieder, ob die Fernbedienung nicht als Like-Button zurück ins Wohnzimmer kommt. Woher nehmen wir eigentlich die Gewissheit, dass das Vorhandensein technischer Möglichkeiten Menschen zu aktiven Mitgestaltern Ihrer Umwelt macht? Bestimmt das Sein wirklich das Bewusstsein? Warum sollte es weniger Couchpotatoes mit Berieselungswunsch geben, nur weil das Web 2.0 bessere und einfachere Partizipationsmöglichkeiten bietet? Ist der von uns allen häufig beschriebene kulturelle Wandel am Ende nur eine Fiktion und längerfristig das Hobby weniger Aktivisten? Vielleicht ist "Gefält mir" nur eine symbolische Ersatzhandlung und das einzige, was flächendeckend an Prosumenten-Aktion übrigbleibt. Und vielleicht tun Agenturen gut daran, ihren Kunden zu Präsenz und der geschickten Integration solcher Ersatzhandlungen zu raten, ohne sie zu überfordern!? Packen wir das alte Gießkannenprinzip ind 3-4 Jahre wieder aus, weil Individualität zu anstrengend ist?

Blogs und Investor Relations: Das Beispiel DellShares

von Carsten Rossi | 02.09.2010 13:12:00

Investor Relations Manager halten Blogs in der IR wahlweise für Unfug, nicht zielführend oder für undurchführbar. Wie es doch gehen kann macht schon seit einiger Zeit das Blog DellShares von, na eben, Dell vor. Mir fehlt die Zeit, um auf alle Aspekte dieses hervorragenden Projektes einzugehen, aber ein Thema möchte ich doch kurz besprechen: die möglichen Inhalte eines solchen Blogs.

BP beschädigt Social Media

von Carsten Rossi | 15.06.2010 20:51:00

Man mag es mir nachsehen, dass ich Wort auf die ganz anderen Folgen der BP Kommunikationspolitik verschwende ohne auf die Umweltkatastrophe zu rekurrieren. Aber der Flurschaden in meiner täglichen Arbeit als Berat ist ebenfalls enorm. Denn seit der misslungenen Pseudo Crowdsourcing-PR-Aktion des Unternehmen, das dazu aufforderte, Lösungen für die Ölkatastrophe im Golf einzureichen (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,698279,00.html) und zu diskutieren, ist die Skepsis gegenüber ernsthaften Crowdsourcings bei Unternehmen und bei Stakeholdern noch gewachsen. Unternehmen haben Angst sich lächerlich zu machen fürchten Opfer durchsichtiger Alibi-PR zu werden und die Skeptiker auf beiden Seiten sehen sich hinein bestätigt. Und so gilt auch in diesem Fall: Die Reputation nicht nur eines Unternehmens sondern auch einer Idee oder Vision ist schneller beschädigt als sie aufgebaut ist. Ich glaube dennoch weiter an die Crowd und stufe den aktuellen Vorfall als das Gegenteil an: die Dummheit einiger weniger, zur Unzeit das falsche Instrument in unprofessionellem Gewand zu wählen.

Stakeholder-Dialog à la Kiefer Sutherland

von Carsten Rossi | 23.02.2010 15:36:00

Nachdem ich mir gestern zum ersten und zum letzten Mal einen Abend mit größeren Teilen einer Staffel "24" verdorben habe, muss ich feststellen: Nicht nur die schauspielerische (3 Gesichtsausdrücke) und professionelle (3 Typen von Szenen) Leistung ist unterirdisch. Auch der dargestellte Kontext ist völlig veraltet und in den 80ern steckengeblieben. Als einzige öffentlichkeitswirksame Stakeholder der Regierung existieren die "chosen few" der Hauptstadtpresse und einige Untersuchungsausschüsse, Kommunikationssysteme sind grundsätzlich abgeschottet und nur durch böse Hacker zugänglich, Betroffene existieren nur als Einzelschicksale, niemals in Gruppen und alle Prozesse lassen sich in 4-Augen-Gesprächen steuern. Natürlich ist das ganze dramaturgisch gewollt, um eine Art-Pseudo-Klaustrophobie und Spannung zu erzeugen. Insgesamt wirkt das gesamte Setting dadurch aber altbacken wie ein B-Movie-Remake des Klassikers "Wall-Street".

Warum ich das in diesem Blog erwähne? Weil ich im Laufe der letzten beiden Jahre viele Vorstände, Kollegen und Kommunikatoren kennengelernt habe, die sich Unternehmens-Kommunikation, "Öffentlichkeitsarbeit" und Stakeholder-Dialog immer noch genauso vorstellen. Eine Repräsentanz in Berlin, Kamingespräche mit den wichtigsten Korrespondenten und ab und an ein Dinner mit einem Ministerialbeamten. Auf die Auseinandersetzung mit offenem, um nicht zu sagen: transparenten Visier mit einer sich selbst organisierenden und unabhängig von Gatekeepern publizierenden Öffentlichkeit sind viele nicht einmal ansatzweise vorbereitet.

Digitaler Humanismus (oder: Twitter für M.A.)

von Carsten Rossi | 07.09.2009 13:32:00 | 1 Minute Lesezeit

Laut Cicero erlebt der Mensch erst in der Pflege und Erlernung sprachlicher Kommunikation seine Menschlichkeit. Dieser Gedanke war die philosphische Basis des Renaissance-Humanismus und seine Rezeption der Anfang vom Ende der mittelalterlichen Scholastik.

Nach den letzten 24 Monaten bin ich geneigt zu sagen: das Internet erlebt die seine erst durch Social Messaging. Nachdem wir alle nun mehr als 15 Jahre mit dem mehr oder minder intelligenten Ordnen von Dokumenten (als Linkliste, Website, Intranet, Portal oder Suchmaschine) verbracht haben, steht spätestens seit der Erfindung von Twitter (und davor vielleicht des Blogs) die Konversation im Mittelpunkt des Webs. Es wandelt sich vom digitalen Literaturverzeichnis zum größten Symposium aller Zeiten, von der Bibliothek zur Agora, vom Hypertext zur Hyperworld.

Der einfachste Weg, Wissen zu erschließen und zu generieren steht von nun an im Mittelpunkt der digitalen Entwicklung: Wenn du etwas nicht weisst, dann frage! Wenn noch niemand es weiss, dann diskutiere.

Applikationen wie Twitter, Google Wave oder Heart of Co. stellen die Fähigkeit des Menschen, Wissen durch Sprache zu generieren, in den Mittelpunkt der technologischen Entwicklung. Sie sind damit Tools eines digitalen Humanismus, die den index-, kodex- und dokumentenbasierten Websites und der Scholastik der Content Management Systeme schnell den Rang ablaufen werden.

Einfacher gesagt: die Konversation wird zur Killer App.

Speed Dating für die Kommunikation

von Carsten Rossi | 28.05.2009 14:02:32

Ich habe lange nach einer guten Metapher gesucht, um meinen Kunden das Social Media Phänomen zu erklären - ausgerechnet die Landeszentrale für politische Bildung BW hat sie jetzt gefunden, und das auch noch offline: in einer Art Modellversuch hat sie in Freiburg ein Politiker Speed-Dating organisiert, bei dem Kommunalpolitiker ihren Wählern in drei Minuten Fragen beantworten müssen und direkt im Anschluss daran von diesen bewertet werden.

Social Media funktionieren exakt so, i.e. ich muss viele Kunden im direkten Dialog auf Augenhöhe, mit Inhalten statt Parolen, verständlich und nicht verschwafelt und in kürzestester Zeit von meinem Angebot überzeugen.

Der größte nationale Stakeholder-Dialog

von Carsten Rossi | 27.04.2009 14:29:00

In bester Tradition eines meine Lieblingsbücher, nämlich des Handbuch des Verhörens, dachte ich jahrelang ernsthaft, der Claim der Bildzeitung laute "Bild! Dir Deine Meinung", also: Hier finden Sie Ihre Meinung. Ich fand den Claim weder überraschend noch verwirrend, sondern einfach passend, was viel über meine Erwartungshaltung dieser Zeitung gegenüber aussagt.

Etikettenschwindel ohne Kommentar

von Carsten Rossi | 25.03.2009 14:26:28 | 1 Minute Lesezeit

Die W&V vermeldete gestern, dass endlich ein Business Modell für Twitter gefunden sei: "Eine Art Business-Twitter soll es richten. ExecTweets heißt der Dienst, der die 140-Zeichen-Nachrichten von Führungskräften auf einer eigenen Plattform bündeln soll. Aus einzelnen, belanglos erscheinenden Mitteilungen sollen so maßgeschneiderte Zielgruppenangebote für Fach- und Führungskräfte entstehen."

Zugleich veröffentlicht das Handelsblatt in der heutigen Ausgabe einen Kommentar von Jens Koenen zur neuen Allensbach-Umfrage über die Netznutzung bei Jugendlichen (HB, 25.3.2009, S.11). Konstatiert wird neben einigen anderen Dingen erneut, dass die Zeitungen keinen Weg gefunden haben, um mit der Konkurrenz aus dem Netz umzugehen und den eigenen Niedergang aufzuhalten.

Best-Practice Reporting nach Yunus

von Carsten Rossi | 23.03.2009 13:45:55 | 1 Minute Lesezeit

Aus der ökonomischen Perspektive fällt es mir schwer zu beurteilen, ob Mohammed Yunus' Modell des Social Business, wie heute im Handelsblatt dargestellt (HB, 23.3.2009, S.2), sinnvoll und durchführbar ist. An sich klingt die Idee einer sozialen Non-Profit Parallelwirtschaft mit privaten Investoren, die durch langfristige Entwicklungsanstrengungen die Märkte der Zukunft bereiten, faszinierend einfach und als langfristig angelegtes Support-Engagement durchaus auch für profitorientierte Unternehmen sinnvoll. Man könnte es als soziales R&D betrachten - mit Betonung auf dem D. Funktioniert es, wäre es möglich, Märkte zu erschließen, die heute als ökonomisch irrelevant schließen, u.U. aber einfach ungenutztes Potenzial darstellen. Allerdings stellt sich natürlich, wie Yunus selber paraphrasiert, die Frage: wenn es so einfach ist, warum hat es noch niemand versucht?

Drinks für Milionen

von Carsten Rossi | 10.03.2009 14:42:00 | 1 Minute Lesezeit

Wenn man Nielsen glauben darf, findet zur Zeit ein massenhaftes "Virtuelles Cocconing" statt. Online-Nutzer ziehen sich mehr und mehr aus dem "offenen" Internet zurück und verbringen ihre Zeit lieber mit anderen Nutzern in Social Networks statt mit Content und Werbung im Freien. Horizont sieht dadurch Probleme auf die werbetreibende Industrie zukommen, weil der Network-Nutzer durch häufigen Seitenwechsel eine gewisse Flatterhaftigkeit an den Tag lege und deshalb weniger auf klassische Online-Werbung reagiere. Wer mit (den Seiten anderer) Menschen interagiert, hat wenig Zeit für Banner. Oder einfacher: wer in der Kneipe sitzt, blättert keine Kataloge.

Gesucht wird nach einer Lösung für dieses Problem. Und zu finden dürfte sie im sogenannten "Weltwissen" (gerne auch "Common Sense" oder, besonders schön, in Österreich "Hausverstand" genannt) des Menschen sein.

Kuscheln in Berlin

von Carsten Rossi | 06.03.2009 16:07:00

Die "Initiative für Transparenz und Demokratie" Lobby Control hat einen sehr interessanten Stadtführer unter dem Titel "Lobby Planet Berlin" herausgegeben. Darin enthalten ist unter anderem eine Karte von Berlin Mitte (oder, wie Max Goldt sagen würde: dem östlichen Zentrum der Stadt), auf der die wichtigsten Niederlassungen und Institutionen der Berline Lobbyisten verzeichnet sind. Von FischerAppelt bis Hill & Knowlton.

Was mich daran besonders fasziniert, ist die Tatsache, wie hoch in dieser Branche das Bedürfnis nach räumlicher Nähe zu sein scheint. Ich kann nicht genau sagen, ob es einer naturgegebenen Wagenburg-Mentalität, dem Gefühl wichtig sein zu wollen oder einfach einer gewissen Reisefaulheit entspringt. Faktische Gründe, die dafür sprechen, dass eine Präsenz auf Armlänge erfolgreicher ist als andere, kann es kaum geben: vielen der Nichtregierungsorganisationen, die man als Gegner der Lobbyisten bezeichnen könnte, haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten ihre größten Erfolge ohne jede dauerhafte Nähe zum politischen Machtzentrum gefeiert - und zwar ausschließlich mit Hilfe von professioneller analoger oder digitaler Kommunikationsarbeit.

Die Gefahr der Liste

von Carsten Rossi | 16.02.2009 15:28:56

Angeblich ist der Absturz des Space Shuttles Challenger zumindest zu einem Teil auch durch die mangelhafte Weitergabe von komplexen Gefahreninformationen auf Basis von PowerPoint-Slides zurück zu führen. Die in der PowerPoint-typischen Listenansicht enthaltenen Schlussfolgerungen wirkten in Summe zu positiv, da nicht systemisch bzw. transparent genug.

In ungekehrter Weise kann es im Online-Journalismus heute Unternehmen während der Krise treffen: die Startseiten- bzw. RSS-typischen Listen von Headlines in Nachrichtenportale führen häufig genug dazu, dass Unternehmen mit geringen Risiken alleine durch, dass sie durch eine inhaltliche Kategorisierung über- oder unterhalb von Unternehmen mit großen Risiken stehen, mit diesen in einen Topf geworfen werden. Das Motto ist: jetzt hat's die auch noch erwischt. Die einfache Listenansicht simuliert somit einen Kontext, der in vielen Fällen nicht angemessen ist und von den Unternehmen selber mühsam relativiert werden muss.

Sankt-Florian-Kommunikation

von Carsten Rossi | 10.02.2009 09:07:00 | 1 Minute Lesezeit

In seiner heutigen Ausgabe (HB, 10.2.2009, S. 9) zeichnet das Handelsblatt sehr ausführlich die Verflechtungen der deutschen Auomobilhersteller mit ihren Zulieferern und die daraus resultierenden Gefahren in der Krise nach. Mark-Christian Schneider macht in diesem Artikel - dessen Detailfülle das chronisch unhandliche Format der Zeitung endlich einmal rechtfertigt - mehr oder weniger explizit deutlich, dass die Branche nur durch konzertierte Aktionen über Konzerngrenzen hinaus das Schlimmste abwenden kann: das Ende eines großen Zulieferers würde mehrere Hersteller zugleich betreffen und destabilisieren.

Hybris Real Estate

von Carsten Rossi | 03.02.2009 15:05:08

Ich bin aus der Branche und ich glaube an die Segnungen professioneller Kommunikation. Aber wenn es stimmt, was die W&V schreibt, dass man bei der HRE wirklich schon an eine neue Corporate Identity denkt, bin ich doch verblüfft. Glaubt dort wirklich jemand, dass ein neuer Name ein Erbe von 90.000.000.000 Euro Schulden bei 80.000.000 Bürgern und 365 Tagen schlechter Nachrichten vergessen macht? Noch dazu, bevor irgendeine wirklich nachhaltige Lösung in Sicht ist, die das neue Label, wie man so schön sagt, positiv aufladen könnte?

Der gute Darwinist

von Carsten Rossi | 03.02.2009 14:47:02

Zu Beginn des Monats führte Spiegel Online ein Interview mit dem Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson. Und ich muss sagen: dies war eines der wenigen Interviews zur Finanzmarktkrise, das mich überzeugt hat. Zwar gehört auch Ferguson in gewisser Weise in die lange und manchmal erschreckend dumme Reihe der Experten, die der Meinung sind, man müsse jetzt das Alte am Markt sterben lassen, um das Ganze zu stärken. Er verbindet diese Haltung jedoch auf's charmanteste und motivierendste mit der Aufforderung, etwas Neues zu gründen: "Ein großartiges Jahr, um eine Bank zu gründen."

Genau diese Haltung unterscheidet ihn wohltuend vom Standardmodell des Sozialdarwinisten. Es es geht ihm nicht um die reine "Auslese" sondern um einen kreativen Schaffensprozess, der den Markt gestalten hilft und neue Chancen schafft: " Man muss die Dinosaurier sterben lassen, wenn ihre Zeit gekommen ist - und die Welt neuen Lebensformen überlassen. 2009 ist ein großartiges Jahr, um eine Bank zu gründen – ich bin versucht, es selbst zu probieren."