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Teamgum - Social Software für die digitale Transformation

Felix Escribano am 28.04.2014 11:15:00

Jeden Tag eine gute Tat oder eben ein neues Tool. Wie angekündigt werden wir in den nächsten Tagen 12 Enterprise Tools vorstellen, die Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen könnten. Hier kommt Tool 4 aus der Liste, die wir anhand eines konkreten Anwendungsfalls auf der Social Now Konferenz in Amsterdam vorgestellt bekommen haben.

Was kann es?

Nun, wie soll ich es sagen? Teamgum ist anders. Und zwar komplett anders als alles, was sonst auf dem SocialNow Event vorgestellt wurde. Wer ausschließlich an üblichen Enterprise Tools interessiert ist, braucht von hier aus gar nicht mehr weiter zu lesen. Kein Wiki, kein Blog, kein Activity Stream, geschweige denn irgendeine Dokumenten-Funktionalität. Teamgum ist gemeinschaftliches Suchen, Kuratieren und Teilen von Informationen aus dem Netz mit den Arbeitskollegen.

Es ähnelt sehr ähnlichen Lösungen, die Privatnutzern schon länger zur Verfügung stehen. Das Konzept ähnelt dem vom Scoop.it oder auch teilweise dem vom Social Bookmarking Dienst Delicious . Visuell und auch in seiner sehr einfachen Handhabung ähnelt es dem Notizensammler Pocket. Diese Tools werden gerne auch als “social search & collect” tools bezeichnet, sie sind hervorragende Beispiele dafür, wie das PKM - Personal Knowledge Management - Einzug in Unternehmen finden kann, die sich bewusst oder unbewusst mithilfe der digitalen Transformation zu einer Lernenden Organisation hin entwickeln.

Auf der Suche nach Informationen - sowohl im Internet wie im Intranet - stoßen wir immer wieder auf wertvolle Inhalte, die wir schnell und unkompliziert markieren oder teilen möchten, möglichst mit wertvollen Hinweisen, die wir hinzufügen, damit unsere Kollegen auch wissen, warum sie den link anklicken sollten. Keinem Wissen wird so sehr vertraut, wie dem Wissen unserer Peer-Community. Davon profitiert Teamgum.

Der Nutzer sieht die Ergebnisse der Suchen seiner Kollegen in einem einklappbaren Seitenfeld seines Bildschirms und kann dort auch nach Interessen filtern. Wer zudem auch noch das Glück hat den Chrome-Browser nutzen zu dürfen, kann per Chrome Extension (ähnlich wie Pocket oder Evernote Web Clipper) Netzinhalte sofort markieren und teilen und zwar sowohl intern wie auch extern.

Teamgum  Share links with your team directly from your browser.png

Wer soll es nutzen?

Jeder, der die Funktionalitäten und Wirkungsweise dieser Tools bereits aus dem Social Media Universum kennt und sich gefragt hat, warum es nicht auch in Unternehmen genutzt wird. Innerhalb von zwei Minuten lässt sich ein Konto eröffnen, ein Team kann per Invite neue Mitglieder hinzufügen. Es handelt sich hier offensichtlich um eine wertvolle Ergänzung zu anderen Enterprise Tools, um das Thema Knowledge Sharing weiter in den Vordergrund zu schieben.

Wie sieht es aus?

Genau wie die bereits genannten Social Tools, die geübten Social Media Nutzern bekannt sind, besticht es durch seine einfache Handhabung und seine visuell ansprechende Oberfläche. Es erübrigt sich fast zu erwähnen, dass die Teamgum App tatsächlich aussieht wie man es außerhalb der Corporate Firewall erwarten darf. Es ist darüber hinaus kein Problem von seinem Smartphone oder Tablet Inhalte über die App zu teilen

Share links with your team directly from your browser.png

Was macht es besonders?

Sein Ansatz zur User Adoption. Es ändert die Perspektive komplett, da es von bereits “angenommenen” Diensten ausgeht, die viele von uns bereits aus dem Social Web kennen. Die Adoption-Phase hat also bereits stattgefunden, sodass keinerlei Lernkurve erforderlich ist. Teamgum lebt die Zeit nach dem Ende der Corporate Firewall bereits vor. Es kennt keine Trennung zwischen innen und außen. Es gibt nur Wissen und das muss überall zugänglich, verwertbar und teilbar gemacht werden, so lautet das Prinzip dieser Tools, die in Zukunft - ich wage da mal eine Vorhersage - noch viel mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Die Chrome Browser Extension ist darüberhinaus eine weitere erwähnenswerte Besonderheit, aber wirklich hervorragend erscheint mir die Integration der Teamgum Suchergebnisse in die Googlesuche!

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Jetzt mal ehrlich und ganz unter uns: Alle von suchen doch regelmäßig nach Inhalten, die wir für die Arbeit benötigen indem wir uns in dieses “Neuland” begeben und dort auf Google nach Inhalten suchen. Oder etwa nicht? Manche meinen sogar Google wäre das Internet. Teamgum macht sich das zunutze und zeigt dem Nutzer bei seiner Suche nach beispielsweise “Design” nicht nur die Google-Suchergebnisse, sondern auch Suchergebnisse aus dem Wissensreservoir seiner Kollegen, die ebenfalls Teamgum nutzen. Nochmals: Keine Information ist so wertvoll, wie die Information, die unsere Kollegen uns empfehlen.

Persönliches Fazit

Ich freue mich darüber gute Einzellösungen zu finden, die das Thema Adoption und technische Realisierbarkeit nicht als unüberwindbare Hürde erscheinen lassen. Dieses Tool gehört dazu. Es ist nicht dazu gedacht alle bekannten Probleme zu lösen, sondern ein Mittel, um den Akt des Teilens wieder in das normale, soziale Muster der Mitarbeiter zu führen. Sozial bedeutet in diesem Fall menschliche Verhaltensweisen wieder zu erlernen und sie zum Vorteil des Einzelnen wie des Unternehmens nutzbar zu machen.

Im Übrigen wurde das Tool vom Publikum auf den 2. Platz in der Kategorie “Coolest Feature” und “Coolest Tool” gewählt. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass das Tool hier zum ersten Mal vorgestellt worden ist.

Und was bei IDC, Gartner oder Forrester nicht fehlen darf, wird natürlich auch bei uns nicht fehlen: Ein Spinnennetzdiagramm! Für die Enterprise Social Network (ESN) Attribute

  • Projektmanagement
  • Social Analytics
  • Zusammenarbeit
  • Kommunikation
  • Informationsmanagement
  • Netzwerken

vergeben wir nach streng wissenschaftlichen Kriterien Schulnoten von 1 bis 5.

Teamgum.png

Hier kann man das Tool testen und sich über die Preise informieren.

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