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Was HubSpot alles kann. Features im Überblick.

Carsten Rossi am 19.07.2018 13:58:00

HubSpot Features im Überblick

(Update: Wir haben diesen Artikel im Dezember 2018 aktualisiert.)

Es existiert ein ziemlich fragmentiertes Wissen darüber, welche Möglichkeiten und Features HubSpot eigentlich bietet. Je nach Vorbildung oder Interessenlage des Fragenden oder Auskunftgebers ist 
HubSpot wahlweise ein Blogging-Tool, eine Marketing-Automatisierungs-Plattform, ein CRM-System usw. Einen guten Überblick gibt kaum jemand. 

Daran ist HubSpot nicht ganz unschuldig. Man hat dort über viele Jahre eher eine Methode verkauft (Inbound-Marketing) als ein Tool. Und seitdem man dort auch mal über Features redet, tut man das eher kryptisch mit einer sehr eigenen Terminologie, weil man so damit beschäftigt ist, die eigene Positionierung zu pflegen.

Deshalb hier mal ein einfacher Überblick in dürren, klaren Worten.
Und wenn es doch in ein paar mehr, aber dennoch klaren Worten sein darf, schauen Sie doch mal hier vorbei. Da haben wir alle Funktionen und Tools auf einen Blick für Sie zusammengetragen.

 

Websites pflegen

MitHubSpot kann man seine Website aufbauen und pflegen. Es hat alles, was ein gutes Content Management System benötigt. Man kann selber in einer grafischen Oberfläche Templates erstellen, Stylesheets und eigenen Code einbinden und in einem leicht zu erlernenden WYSIWYG Editor die textlichen und grafischen Inhalte pflegen.

Screenshot HubSpot Website

(Screenshot: HubSpot)

 

Ein Blog führen

Die Blogging Funktion ist der Kern des Systems. Inbound Marketing à la HubSpot wurde ursprünglich um das Bloggen herumgebaut. Deshalb ist die Pflege einer oder mehrerer Blogs mindestens so einfach wie bei Wordpress, hat sogar ohne Plugins noch einige Features mehr. Ich kann Previews für unterschiedliche Geräte ansehen, bekomme SEO und Inbound Tipps während des Schreibens, kann automatisch für Mobilgeräte optimierte AMP-Seiten generieren, Calls-to-action vorbereiten und einbauen und vieles mehr. (Übrigens: wer Wordpress nicht aufgeben will, muss nicht. Wir empfehlen das zwar, aber mit Hilfe von sogenannten Tracking Codes kann HubSpot ziemlich gut mit WP zusammenarbeiten.)

On Page SEO HubSpot
Ansicht der „On Page SEO Optimization” in der HubSpot Plattform. (Screenshot: HubSpot)

 

Social Media Kanäle bespielen

Den eigenen Content ohne weiteres Management Tool sofort oder geplant in die wichtigsten Social Media Kanäle (z.B. Twitter, Facebook, Linkedin) zu verteilen gehört ebenfalls zu den Fähigkeiten der Plattform. Sogar Instagram und die private Facebook-Timeline können damit bedient werden. In der Toolübersicht werden zudem die jeweiligen Kommentare, Likes und Follows sichtbar, auf die der Community Manager bei Bedarf unmittelbar reagieren kann. Für Twitter steht darüber hinaus ein detailliertes Social Media Monitoring zur Verfügung.

Screenshot HubSpot Social Media 

Social Media Posts veröffentlichen mit HubSpot (Screenshot: HubSpot)

 

E-Mail Kampagnen durchführen

HubSpot sieht es als seine Kernaufgabe, Leads zu generieren, also Kontakte (siehe unten). Deshalb kann man Kontakten natürlich personalisierte E-Mails schicken, um sie im Sales Funnel zu bewegen. Und zwar im großen Maßstab (je nach Lizenz) und sehr komfortabel, d.h. auf Basis von Templates, mit Opt-In und Opt-Out Features, Bounce-Management und einem detaillierten Reporting zu Öffnungs- und Klickraten. Ehrlich gesagt lohnt sich HubSpot schon alleine dafür. Zumal man auch existierende Kontakte ohne Limit importieren kann.

Screenshot HubSpot E-Mail

Beispiel für die E-Mail Analytics Funktion der Plattform. (Screenshot: HubSpot)

 

Landing Pages und Formulare bauen

Keine Email-Kampagne (oder überhaupt Kampagne) ohne Landing Pages. Irgendwohin muss der Klick ja führen. Deshalb sind Landing Pages inHubSpot eine eigene Seiten-Kategorie mit eigenen Features, wie z.B. dem Formular-Editor. A-B Testing gibt's auch, so dass ich testen kann, welche Seiten besonders gut funktionieren und die meisten Klicks bekommen.

Screenshot Formular Editor Hubspot

Der HubSpot Formular-Editor mit Preview-Funktion (Screenshot: HubSpot)

 

Kontakte und Kundendaten pflegen

Wie schon kurz angedeutet: im Inbound Marketing sind Kontakte die eigentliche Währung. Nur wen ich kenne, dem kann ich etwas verkaufen. Produkte, Lösungen oder Meinungen, egal. Deshalb ist das Kontakt Management und das CRM eines der best ausgebauten Features. Alle Kontakte werden in Listen organisiert, in statischen, also selbstgepflegten, und in dynamischen, sprich automatischen. Es ist kein Problem, einen automatisierten Workflow anzulegen, der alle Kontakte, die 5 mal den Blog besucht haben, in eine Liste einträgt und ihnen automatisch eine Glückwunsch-Email schickt. Das ist die Basis für die Marketing-Automatisierung, von der im Zusammenhang mitHubSpot so oft die Rede ist.

Kontakt Ansicht HubSpot

Ansicht eines Kontakts mit Aktivitäts-Übersicht (timeline) und Notizfeld. (Screenshot: HubSpot)

 

Den Vertrieb organisieren

Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Vertrieb gleich mit auf die Plattform holen. Der findet für jeden Kontakt eine Art „digitaler Akte“ vor. Er sieht, was der Kontakt auf der Website angestellt hat und ob er die Emails öffnet. HubSpot reichert die Daten selbsttätig mit Firmendaten aus öffentlichen Datenbanken an und sucht nach passenden Social Media Profilen. Diese Einträge kann er mit eigenen Informationen anreichern, z.B. mit Notizen und persönlichen Emails. Er kann sich auch ToDos anlegen und sich erinnern lassen, einen Sales Funnel einrichten und Abschlusswahrscheinlichkeiten eintragen. Kurz: er kann auf Basis der Website-Kontakte alles was ein gutes Sales Tool bieten sollte. Und sich auch noch mit anderen synchronisieren, z.B. mit einem Unternehmens-Sales-Force.

Sales Pro Tool HubSpot

Eine E-Mail aus der „Sales Pro“ Plattform. Hier können tasks angelegt und sogar Anrufe getätigt und aufgezeichnet werden. (Screenshot: HubSpot)

 

HubSpot Live-Online-Demo von Kammann Rossi

 

Das Management glücklich machen

Was macht „die da oben“ glücklich? Richtig, Berichte. Ich habe das hier etwas ausführlicher beschrieben, deshalb will ich hier nur festhalten: HubSpot kann alles messen und über alles reporten. Jeder nur denkbare KPI kann ermittelt, auf einem Berichts-Dashboard abgebildet und auch noch automatisch per Email verschickt werden. Das gibt dem Management das Gefühl, die Kontrolle zu haben, und Ihnen die Möglichkeit, die eigene Arbeit kontinuierlich zu bewerten und zu optimieren.

MarketingReportingDash

 Ein Beispiel aus dem Reporting Add-On  (Screenshot: HubSpot)

 

Wirklich alles in einem

Das schöne daran ist, Sie bekommen all das zusammen in einer Umgebung und zu einem Preis. (Abgesehen von einer Ausnahme: das Website/CMS Modul ist zwar inzwischen auch als „standalone“ Lizenz zu erwerben, gilt aber für die Marketing Plattform als Add-On. Ich habe nie verstanden, was HubSpot dazu bewegt hat, ausgerechnet diesen Teil extra zu bepreisen.)

Die einzelnen Module sind technisch perfekt aufeinander abgestimmt und über eine Oberfläche bedienbar. Sie müssen sich also keine Gedanken machen, ob Ihr E-Mail Marketing Tool von morgen zur Blogplattform von heute passt – und welches Passwort zu welcher Applikation gehört. Das ist auch unter Security-Gesichtspunkten ein Vorteil. Für die Sicherheit von mehreren Plattformen oder Tools zu sorgen, kostet Zeit und Geld. Zudem hat HubSpot Anfang 2018 alle Tools auf eine vollständig DSGVO-konforme Nutzung hin überarbeitet. 

Fazit: Das gesamte Team kann an einem Platz – mit eigener Projektplattform – arbeiten, an vielen Kampagnen, mit einer gemeinsamen Strategie, von der Content-Idee bis zum Geschäftsabschluss. Und wahrscheinlich ist das der Grund, warum ich HubSpot so gerne verkaufe: Es bietet so vieles und ist doch eins!

 

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