HubSpot

Fokus: Was kann HubSpot eigentlich alles?

HubSpot - Der „Instrumentenkoffer“ für ein erfolgreiches Inbound Marketing

Wir von Kammann Rossi verfolgen die technische Entwicklung im digitalen Marketing mit großer Aufmerksamkeit und setzen ausgereifte Soft- und Hardwarelösungen erfolgreich für unsere Kundenprojekte ein. Zu den herausragenden Innovationen der letzten Jahre gehört zweifellos HubSpot. Nein, nicht irgendein neues Tool, das die Arbeit im Agenturalltag erleichtert – sondern gleich ein ganzes Ensemble zu Ende gedachter und aufeinander abgestimmter Module, die das Content Marketing und den Vertrieb auf eine neue Stufe heben. Kunden, die innerhalb unseres Portfolios vom Einsatz der mächtigen HubSpot-Software profitieren, loben deren Effizienz, Wirtschaftlichkeit und hohen Nutzwert.

Doch was genau hat es mit HubSpot auf sich und wie lässt sich dieser randvoll gepackte „Instrumentenkoffer“ optimal einsetzen?

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick darüber, was HubSpot eigentlich kann.



Was ist HubSpot?

HubSpot ist eine komplexe Softwarelösung für Inbound Marketing und Sales. Dafür bietet HubSpot eine Reihe eigens entwickelter Module, die geeignete Content Marketing Strategien mit passenden Blogs, E-Mail Kampagnen, Landing Pages und Calls To Action sowie detaillierten Webanalysen und einer ausgereiften Suchmaschinen-Optimierung (SEO) unterstützen. Die daraus generierten Kunden-Leads werden vom Marketing direkt an den Vertrieb übergeben. Zahlreiche automatisierte Funktionen unterstützen den schnellen und reibungslosen Workflow zwischen den einzelnen HubSpot Modulen. Die wichtigste Schnittstelle ist dabei die – ebenfalls weitgehend automatisierte – Kundendatenbank (CRM), auf die Marketing und Sales Mitarbeiter gleichermaßen Zugriff haben. Zahlreiche Berichts- und Analyse-Funktionen mit allen relevanten Key Performance Indicators (KPI) runden das Softwarepaket ab.

Wer steckt hinter HubSpot?

HubSpot wurde im Jahr 2006 von Brian Halligan (CEO) und Darmesh Shah (CTO) gegründet, die sich zuvor am Massachusetts Institut of Technology (MIT) kennengelernt hatten. Unternehmensziel der heute börsennotierten HubSpot Inc. ist die (Weiter-)Entwicklung bewährter Marketing Software zu einem neuen, „revolutionären“ digitalen Marketingkonzept. Sitz des Unternehmens mit einem Umsatz von zuletzt 374 Millionen US-Dollar (2017) ist Cambridge MA, ein Vorort von Boston (USA). Mittlerweile setzen mehr als 31.000 Unternehmen und Agenturen in 90 Ländern HubSpot ein.

Screenshot HS Übersicht
Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/our-story).



Wozu dient HubSpot?

Inbound Marketing gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. HubSpot hat den Begriff des Inbound Marketing mitbegründet und trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem es Inbound Marketing Strategien mit darauf abgestimmten Software-Lösungen unterstützt. Die dahinterstehende Philosophie bringt ein Statement von Craig Davis, CEO der US-Agentur J. Walter Thompson und ebenfalls HubSpot-Anwender, auf den Punkt: „Wir müssen aufhören, Leute bei dem zu unterbrechen, was sie interessiert und das sein, was sie interessiert.“

Anstatt Menschen (ausschließlich) mit plakativen Outbound Kampagnen zu konfrontieren, wecken Blogbeiträge, Social Media Posts, Videos, Podcasts und darauf aufsetzende Newsletter, E-Mails oder Landing Pages das „natürliche“ Interesse der zuvor klar definierten Zielgruppe. Daraus lassen sich, überspitzt gesagt, beinahe „wie von selbst“ Kontakte generieren – das wichtigste Asset eines jeden Unternehmens.Inbound Marketing

Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/inbound-marketing).

Doch HubSpot geht noch einen Schritt weiter: Die Umwandlung von Kontakten (zum Beispiel Website-Besuchern) in Leads – und ein daran anknüpfender individueller Sales Funnel bis hin zum handfesten Abschluss durch den Vertrieb und anschließender Kundenbindung. HubSpot will somit nicht mehr, aber auch nicht weniger sein als das Softwarepaket für Inbound Marketing und Sales schlechthin.

HubSpot Funktionen für die eigene Website nutzen

HubSpot bietet eine Reihe nützlicher Tools für bestehende Websites – etwa für Calls To Action (CTA), detaillierte Web-Analysen und Reportings oder SEO-Tipps mit entsprechenden Keyword-Analysen.

Es ist aber auch möglich, mit HubSpot ganze Websites in einem WYSIWYG Editor komplett neu zu gestalten, etwa im Rahmen eines anstehenden Relaunches. Dadurch werden die Implementierung der gewünschten HubSpot Funktionen und ein reibungsloser Workflow erleichtert. Außerdem stehen zahlreiche Layoutvorlagen und Stylesheets zur Verfügung, die durch eigene Grafiken, Videos und weitere Applikationen ergänzt werden können.

Screenshot HubSpot Website
Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/products/marketing/website).



Content Management, Blogging Tool, Social Media, Landing Pages, E-Mail Kampagnen, CRM und das Sales Tool

Content Management, Extras und WordPress Kompatibilität

Das für eine Neugestaltung, Erweiterung und Pflege der Website zum Einsatz kommende Content Management System (CMS) heißt bei HubSpot Content Optimization System (COS).

HubSpot COS funktioniert ähnlich wie WordPress, verfügt aber über eine Reihe zusätzlicher Features. Dazu zählen zum Beispiel Voransichten für unterschiedliche Endgeräte und die automatische Generierung von AMP-Seiten für Smartphones und Tablets. Vorhandene WordPress Seiten lassen sich – mit wenigen Abstrichen im Vergleich zur ausschließlichen HubSpot COS Nutzung – integrieren und können innerhalb von HubSpot weitergepflegt werden.

Als All-in-One Lösung kommt HubSpot allerdings ohne WordPress aus. Auch auf andere gängige Tools wie zum Beispiel Mailchimp, SugarCRM, Hotsuite und sogar Google Analytics kann mit HubSpot vollständig verzichtet werden.

Das HubSpot Blogging Tool – kein Content ohne Reporting

Das unternehmenseigene Blog ist das zentrale Element vieler Content Marketing Konzepte. Blogs erhöhen die Auffindbarkeit der Marke und der entsprechenden Keywords bei Google & Co. – und natürlich den Traffic der Webseiten, in die sie integriert oder mit denen sie verbunden sind. Zu den weiteren Vorteilen eines Blogs zählen die vollständige Hoheit über Inhalt und Gestaltung sowie die Möglichkeit einer detaillierten Analyse des Nutzerverhaltens.

Die Macher von HubSpot haben die Bedeutung von Blogs für das Inbound Marketing früh erkannt und hierfür ein durchdachtes Tool entwickelt, das – im Zusammenspiel mit weiteren Modulen – für Marketer kaum noch Wünsche offen lässt. So unterstützt HubSpot die Erstellung von Redaktionsplänen, die Keyword-Analyse für geplante oder bereits entworfene Posts und die professionelle Suchmaschinenoptimierung.

Die vielleicht wichtigste Funktion eines HubSpot Blogs besteht in detaillierten Analysen und Reportings der gesamten Blog-Performance – angefangen von Besucherzahlen, den aufgerufenen Inhalten, genauen Zeiträumen der Blogbesuche sowie der geografischen Herkunft der Besucher und deren Endgeräteprofilen.

Das Ganze erfolgt mit „einem Klick“ und in Echtzeit.

Social Media Kanäle mit HubSpot bespielen

Um eine möglichst reichweitenstarke und zugleich gezielt fokussierte Verbreitung von Content zu ermöglichen, ist die Nutzung der Social Media Kanäle unverzichtbar. Facebook-Posts, Tweets oder AV-Clips wirken, bewusst eingesetzt, oft wie Turboantriebe für News und Messages zu Marken, Unternehmen oder Produkten.

HubSpot vereinfacht das Bespielen der wichtigsten Social Media Kanäle durch entsprechende Funktionen, die unmittelbar mit dem Content Optimization System (COS) für die Hauptwebsite oder die Landing Page sowie mit dem Blogging Tool verknüpft sind. Auch hierbei sind der Einsatz von CTAs sowie eine entsprechende Verlinkung auf die Landing Page sinnvoll.

Die in HubSpot eingerichtete Social Inbox erlaubt eine zeitlich exakt steuerbare Platzierung von Posts auf Facebook (bei Bedarf einschließlich einer Nutzung der privaten Facebook-Timeline), auf Linkedin und sogar auf Xing. In der Toolübersicht werden zudem die jeweiligen Kommentare, Likes und Followers sichtbar, auf die die Blog-Redaktion bei Bedarf unmittelbar reagieren kann. Für Twitter steht darüber hinaus ein detailliertes Social Media Monitoring zur Verfügung.

Screenshot HubSpot Social Media
Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/product-updates/now-live-opt-in-the-new-social-media-tools).

Landing Pages und Kontaktformulare kreieren

Die Landing Page ist das Ziel aller Calls To Action – gleich, ob diese aus einem Newsletter, Blog-Artikel, Social Media Post, einer Kampagnen-E-Mail oder aus der Mainpage des Unternehmens heraus geschaltet werden.

HubSpot bietet in seinem COS einen eigenen Bereich zur Generierung von Landing Pages. Hier findet sich auch ein Formulareditor, der die  vielfältige Gestaltung von Kontakt-, Anfrage- oder Bestellformularen ermöglicht. Mit einem A/B-Testing lässt sich prüfen, welche Page besonders gut funktioniert und die meisten Klicks generiert.

Ebenso wie Besucher der Hauptwebseite oder Feedbacks über Social Media Kanäle werden alle Erstkontakte, die über die Landing Page generiert werden, in einer ausführlichen Nutzungsanalyse und einem entsprechenden Reporting transparent.

Screenshot HubSpot Dashboard

Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/product-updates/a-visual-refresh-for-your-marketing-dashboard).

Die Umwandlung von Kontakten in Leads

Mithilfe entsprechend platzierter Calls To Action (CTA) lassen sich die gewonnenen Daten zu den online generierten Kontakten schließlich verfeinern und personalisieren:

Zum einen kann dies durch die Registrierung von Besuchern für Kommentare, Newsletter oder kampagnengesteuerte E-Mails erreicht werden. Auch das Teilen von Posts auf Facebook & Co – mit dafür in HubSpot vorkonfigurierten Icons – generiert Kontakte und entsprechende Daten aus den User Accounts.

Zum anderen lassen sich CTAs innerhalb des Blogs gezielt für den Download von Leitfäden, Broschüren, Katalogen oder White Papers nutzen – bis hin zur Anforderung von individuellen Angeboten sowie der Bestellung von Produkten oder der Beauftragung von Dienstleistungen.

Zu all diesen Abläufen liefert HubSpot exakte Daten: Was, Wer, Wann, Wie und Wozu? Die automatisierten Erhebungen verwandelt HubSpot in digitale „Akten“, die Auskunft zur Kontakthistorie und zum aktuellen Vertriebsstatus eines jedes (potenziellen) Kunden geben.

E-Mail Kampagnen mit HubSpot durchführen

Bei jedem Sales Funnel spielen begleitende E-Mail-Kampagnen eine wichtige Rolle. Am besten individualisiert, weitgehend automatisiert, zeitlich exakt steuerbar, quantitativ unbegrenzt – und vor allem: mit messbarem Erfolg. All diese Funktionen bietet das HubSpot E-Mail-Tool. Hier die wichtigsten Vorteile:

  • Die Datenbank der mithilfe der verschiedenen HubSpot Tools generierten Kontakte ist übersichtlich und leicht zu verwalten.
  • Für die Gestaltung von E-Mails stehen in HubSpot zahlreiche ansprechende Templates zur Verfügung.
  • Die Auswahl der Adressaten lässt sich mit entsprechenden Opt-In und Opt-Out Filtern exakt steuern, sodass alle Anforderungen an die Aussendung (zum Beispiel die Zustimmung des Empfängers) zuverlässig erfüllt werden.
  • Das Bounce-Management verschafft einen genauen Überblick über den Erfolg der Aussendung. Dadurch können zum Beispiel fehlerhafte oder veraltete E-Mail-Kontakte korrigiert und aktualisiert werden – ein wesentlicher Beitrag zur Effektivität der Kampagne.
  • Ein detailliertes Reporting zu Öffnungs- und Klickraten rundet das E-Mail-Portfolio von HubSpot ab.

Die HubSpot E-Mail Plattform erfüllt somit alle Anforderungen, die man an eine solche Kampagnensoftware stellen kann – von der Datenverwaltung über das Design bis hin zum Feintuning für die Aussendung und das Reporting. Allein bei diesen Features ist HubSpot nahezu konkurrenzlos.

Screenshot HubSpot E-Mail Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/products/marketing/email).

Die Kunden-Datenbank optimieren und automatisieren

„Die Erhebung von Daten zu Kontakten und Kunden und deren Verwaltung sind für jedes Unternehmen mindestens so wertvoll wie die Kronjuwelen für den Buckingham Palace. Wen man nicht kennt, dem kann man schließlich auch nichts verkaufen“, ist Carsten Rossi (CEO Kammann Rossi) überzeugt.

Es muss also darum gehen, möglichst viele und zugleich qualitativ hochwertige Daten von (potenziellen) Kunden zu erheben, fortlaufend zu ergänzen und zu aktualisieren.

Mit dem Costumer Relationship Management (CRM) von HubSpot ist das Kontakt Management – auch bei einer Vielzahl von Kontakten – besonders komfortabel gelöst:

  • Das Anlegen von Listen ermöglicht die klare Zuordnung ausgewählter Kontakte zu bestimmten Zielgruppen oder Buyer Personas.
  • Die Listen können selbst gepflegt – oder mit automatisierten Actions versehen werden. Beispiel: Ein vorgegebener Workflow startet bei Besuchern, die fünf Mal das Blog aufgerufen haben, eine automatische „Glückwunsch“-E-Mail.

Die Automatisierung von Kontaktdatenbanken mit dem HubSpot CRM zählt damit zu den ausgereiftesten Features der Software.

Das Sales Tool – mehr Deals mit den Automation Features von HubSpot

Kundenbeziehungen aufbauen, pflegen und Abschlüsse generieren – diese Kernaufgaben des Vertriebs lassen sich durch das HubSpot Sales Model dynamisieren. Die HubSpot Plattform wird dabei zum „Cockpit“ für den Vertrieb, der – mithilfe der über das Content Marketing generierten Kontakte – den Sales Funnel für jeden einzelnen Kunden oder ganze Kundengruppen präzise steuern kann:

Welche Website hat der Kunde besucht, welcher Content hat ihn dabei besonders interessiert, welche E-Mails hat er geöffnet? Mit solcherart Infos lässt sich ein genaues Kontaktprofil entwickeln und laufend aktualisieren, an das sämtliche Aktivitäten im Sales Funnel angepasst und fortlaufend optimiert werden können.

Zusätzlich reichert HubSpot die selbst generierten Daten selbsttätig durch Informationen aus Firmendatenbanken und Social Media Profilen an.

In dem Zusammenspiel von Datenerhebungen aus CTAs, Site-Analysen und öffentlichen Profilen wird der Kontakt für den Vertrieb greifbar und somit deutlich leichter zu managen als ein „unbeschriebenes Blatt“.

Weitere Vorzüge des HubSpot Sales Tools:

  • Genaue Übersicht über alle Vertriebsaktivitäten und Echtzeit-Austausch mit Kollegen aus anderen Abteilungen (zum Beispiel dem Marketing).
  • Bessere Einschätzung der Abschlusswahrscheinlichkeit und der dafür geeigneten Vorgehensweisen.
  • Synchronisation aller Vertriebsaktivitäten mit der Sales Force im Unternehmen.
  • Automatisierung vieler Funktionen und Schritte, die im herkömmlichen Workflow meist zeitraubend sind und zugleich Fehlerquellen bergen.

Screenshot HubSpot DealStages
Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/products/sales).

Die Nutzung von HubSpot durch den Vertrieb als letztes Bindeglied im Verkaufsprozess vom Marketing bis zum Abschluss trägt zweifellos zu einer Steigerung der Abschlussraten und des Umsatzes bei. Auch eine Nutzung der Software im Aftersales ist möglich und sinnvoll.

HubSpot Live-Online-Demo von Kammann Rossi



Der HubSpot Growth Stack - das „Wachstumspaket“

CRM, Marketing und Sales – diese drei Module bilden folglich die Hauptsäulen für das reibungslose Zusammenspiel von Kundendaten, Content Strategien und Vertriebsmaßnahmen. HubSpot selbst bezeichnet die Wirkungsweise dieses innovativen Dreiklangs als „Growth Stack“ – also eine Art „Wachstumspaket“ mit aufeinander aufbauenden und eng verknüpften Komponenten.

Hier die Kernfunktionen der drei wichtigsten HubSpot Module im Überblick:

  • HubSpot Marketing
    Das Marketing Tool von HubSpot ist die „Traffic“-Maschine für sämtliche digitalen Marketingaktivitäten. Damit lässt sich das Content Marketing – vom Redaktionsplan bis zur Bespielung der Zielkanäle – bequem und zeitsparend organisieren.
    Schließlich werden zu den daraus generierten Erstkontakten (zum Beispiel Besucher von Websites, Blogs oder Social Media Formaten) durch Calls To Action gezielt personalisierte Daten für das CRM erhoben, in Leads verwandelt und automatisch an das HubSpot Sales Modul übergeben.

  • HubSpot CRM
    Die Kundendaten werden in diesem Modul nicht einfach nur gesammelt und verwaltet, sondern auch automatisch um alle relevanten Kontaktbewegungen aus den Tools für Marketing und Sales ergänzt. Die daraus entstehende digitale Akte erlaubt weitgehende Rückschlüsse auf die persönliche Daten des Kontakts (Name, Anschrift, Alter), spezifische Interessen (Beruf, Hobbys, Verwendungsziele von Produkten), die Kaufkraft der Person sowie die bisherigen Erfahrungen mit dem Unternehmen, der Marke und dessen Produkten oder Dienstleistungen.
    Die Datensätze werden schließlich von HubSpot automatisch nach dafür vorgegebenen Kriterien darauf geprüft, ob es sich um einen Marketing Qualified Lead (MQL) oder bereits um einen Sales Qualified Lead (SQL) handelt. In diesem Fall übergibt HubSpot den Lead zuverlässig an den Vertrieb.

  • HubSpot Sales
    Die Pflege und Intensivierung von Kundenkontakten ist normalerweise ein aufwendiger Prozess. Das HubSpot Sales Modul erleichtert und beschleunigt die Vertriebsaktivitäten erheblich. Es greift dabei auf die im CRM abgelegten detaillierten Kundeninformationen zurück.
    Bereits vorhandene Kundendaten können ohne Limit in das HubSpot CRM übernommen und dort – je nach Bedarf – manuell oder automatisiert weitergepflegt werden. Auch eine Verknüpfung bisher genutzter externer Tools wie Gmail, G Suite, Outlook, Office 365 und anderer Business-Apps mit dem HubSpot Sales Modul ist problemlos möglich.
    Prozesse wie zum Beispiel ein zeitraubendes E-Mail-Marketing zur Unterstützung des Sales Funnel werden durch voll automatisierte Follow-up-Actions ersetzt, die von HubSpot selbsttätig mit den passenden Inhalten ‚in time‘ ausgelöst werden. Auf diese Weise lassen sich Kundenbeziehungen beinahe „wie von selbst“ pflegen, intensivieren und für Abschlüsse durch den Vertrieb vorbereiten.

HubSpot Growth stack

Mithilfe der durchdachten Features lassen sich sämtliche Schritte – vom Inbound  Marketing bis zum Abschluss durch den Vertrieb – auf einer einzigen Plattform zusammenführen und optimal steuern. Die weitgehend automatisierte Durchführung und Verzahnung der Aktivitäten in Marketing und Sales ist dabei die größte Stärke von HubSpot. Das Ziel: mehr qualifizierte Leads und ein höherer Umsatz – und das in wesentlich kürzerer Zeit als es mit herkömmlichen, getrennt operierenden Softwaretools möglich wäre.



KPI in Echtzeit analysieren, dokumentieren und nutzen

Wie erfolgreich der Einsatz von HubSpot tatsächlich ist, lässt sich – ebenfalls innerhalb der Software selbst – präzise anhand der laufend  ermittelten KPI feststellen. Im hierfür zur Verfügung stehenden Dashboard für Marketing- und Sales-Aktivitäten werden nahezu alle nur erdenklichen Indikatoren in einer Übersicht abgebildet, die auch automatisch per E-Mail an weitere  Kollegen und Entscheider verschickt werden kann.

Dabei kann die Metrik, nach der die jeweilige Erfolgsmessung erfolgen soll, selbst zuvor exakt definiert und an den Zielen der einzelnen Kampagne oder des gesamten Unternehmens und seiner Marke(n) ausgerichtet werden:

  • Das Outcome erfasst zum Beispiel die Views, Besucher oder Abonnenten des zuvor auf Blogs oder Social Media Formaten gespielten Contents, ebenso deren Herkunftskanäle (verweisende Sites). Welcher Content wurde wann, wie ausführlich, wie oft und von wem gelesen? Wie erfolgreich ist der Content im Vergleich zu vergleichbaren Maßnahmen von Mitbewerbern usw.

Screenshot Marketing DashboardQuelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/products/marketing/reporting-add-on)

  • Das Outgrowth lässt Rückschlüsse auf die Organisationen und Buyer Personas zu, denen die registrierten Besucher zuzuordnen sind. Teilweise sind auch Einschätzungen zum Lifecycle und zur Kaufkraft möglich. Daraus lassen sich Prognosen über die erzielbaren Abschlüsse und den zu erwartenden Umsatz ableiten.
  • In der Rubrik Output wird schließlich der Aufwand ersichtlich, der bei der Content Produktion und Bespielung der Kanäle für die Erfolge im Outcome und im Outgrowth erforderlich war.

Kosten und Nutzen jeder Maßnahme im Rahmen des Inbound und Content Marketings werden in HubSpot in Echtzeit transparent und somit optimal steuerbar.

Screenshot Sales Dashboard
Quelle: Screenshot HubSpot (https://www.hubspot.com/sales-reporting-with-hubspot-software)



Was kostet HubSpot?

HubSpot erhebt für die Nutzung seiner Softwarekomponenten Gebühren. Es gibt aber auch Free Download Versionen.
Hier ein Überblick über die HubSpot Preise (Stand April 2018):

Die Grundfunktionen von HubSpot sind zunächst kostenfrei. HubSpot bietet dafür entsprechende Free Packages gratis zum Download an. Damit lassen sich zumindest die wichtigsten Funktionen der Software in aller Ruhe in der Praxis testen.

Das HubSpot CRM ist sogar dauerhaft in vollem Umfang kostenlos. Darin können bis zu einer Million Kontakte gespeichert werden. Zudem ist die Anzahl der Mitarbeiter, die Zugang und Benutzerrechte für die kostenfreie CRM-Software von HubSpot erhalten, unbegrenzt. Das kostenfreie HubSpot CRM enthält zusätzlich einige Features aus den kostenpflichtigen Versionen der Marketing und Sales Hubs.

Der Datenaustausch mit dem Marketing Hub kann jedoch unter Umständen Gebühren verursachen, die von der Menge der aus dem Marketing Modul importierten (oder dorthin automatisch exportierten) Kontakte abhängen.

Auch für den Marketing Hub steht eine Gratisversion zum Download bereit, allerdings nur mit von vorneherein eingeschränktem Funktionsumfang: Gerade einmal ein halbes Dutzend der eigens für dieses Modul entwickelten Features lassen sich damit nutzen – darunter allerdings immerhin das Kontakt-Management und die wichtige Lead-Flows-Funktion.

Die kostenpflichtigen Varianten sind da erheblich komfortabler ausgestattet:

  • Der Marketing Hub verfügt in der „Enterprise“-Variante über sämtliche vorhandenen 31 Features, die vom Lead-Analytics-Dashboard bis zur Salesforce-Integration reichen. Kostenpunkt: 2.200 Euro / Monat.
  • Auch die „Professional“-Version ist mit immerhin noch 25 Funktionen recht fürstlich ausgestattet, erfüllt damit die wichtigsten Optionen des HubSpot Marketing Moduls und schlägt mit 740 Euro monatlich zu Buche.
  • Deutlich abgespeckt wird der Marketing Hub schließlich auch als „Basic“ Version (18 Features, 185 Euro / Monat) oder als „Starter“ Variante (9 Features, 45 Euro / Monat) angeboten.

Zu den oben genannten monatlichen Grundpreisen werden auch erfolgsbasierte Gebühren fällig – je nach Anzahl der gespeicherten Kontaktdatensätze:

  • In der „Basic“-Version sind die ersten 100 Kontakte kostenfrei, je weitere 1.000 Kontakte fällt eine zusätzliche Monatsgebühr von 90 Euro an.
  • Beim „Professional“ Marketing Hub können 1.000 Datensätze gebührenfrei angelegt werden, je zusätzlicher 1.000 Kontakte werden monatlich 45 Euro berechnet.
  • Die „Enterprise“ Version punktet mit bis zu 10.000 freien Kontakten, je 1.000 weitere Datensätze fallen hier noch neun Euro pro Monat an.
  • Das Sales Hub steht in den Varianten „Free“ (kostenfrei), „Starter“ (46 Euro / Monat) und „Professionell“ (368 Euro / Monat) zur Verfügung.

Sowohl zum Marketing Hub  als auch zum Sales Hub können verschiedene Premiumfeatures hinzugebucht werden, die von einem detaillierten Reporting für Marketing und Sales bis zu einer professionellen Inbound-Marketingberatung durch HubSpot Experten reichen. Die Monatsgebühren für diese Sonderfeatures liegen, je nach Leistungsumfang, zwischen circa 100 und 1.000 Euro.

Last but not least erhebt HubSpot für alle kostenpflichtigen Tools eine einmalige Onboarding-Gebühr („Basic“ 550 Euro, „Professional“ 2.760 Euro, „Enterprise“ 5.500 Euro). Dafür steht den Anwendern für die Laufzeit der Nutzungsverträge (mindestens ein Jahr) ein umfangreicher Support bei allen Fragen rund um die optimale Implementierung und Anwendung von HubSpot zur Verfügung.



Fazit

Die Schiene Content – Inbound - Analysis – Sales ist bei HubSpot auf ein Minimum reduziert. Dabei ist der Fokus stets auf die Neugenerierung und Pflege von Kontakten und deren Umwandlung in abschlussfähige Leads ausgerichtet.

Der Workflow und die Verknüpfung der einzelnen Module sind vorbildlich gelöst und werden ständig weiterentwickelt. Gleiches gilt für die kontinuierliche Beobachtung der Algorithmen für das SEO und daraus entwickelter innovativer Content-Strategien wie zum Beispiel das Pillar/Cluster Modell.

Kein Zweifel: HubSpot ist unangefochten die State of the Art Software, wenn es um erfolgreiches Inbound Marketing geht. Gern unterstützen wir unsere Kunden bei der Implementierung und Nutzung von HubSpot für ihre Content Marketing Projekte.