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Fünf Gründe, warum es sich lohnt, in Mitarbeiterzeitungen zu investieren

Frank Sanders am 20.05.2015 08:30:00

Mitarbeiterzeitungen In den meisten Unternehmen stellt die Mitarbeiterzeitung eines der wichtigsten internen Kommunikationsinstrumente dar. Doch seine bedeutende Rolle im internen Kommunikations-Mix spiegelt sich nur in den wenigsten Unternehmen auch im Budget wider. Meist fristet die Mitarbeiterzeitung im Hinblick auf das Budget ein eher klägliches Dasein. Zwei Drittel der Unternehmen kommen mit Budgets bis 50.000 Euro inklusive Produktion für mehrere Ausgaben pro Jahr aus, wie eine aktuelle Studie von uns in Zusammenarbeit mit SCM zeigt.

Gerade vor dem Hintergrund der durch die digitale Transformation ausgelösten Prozesse in Unternehmen ist die Mitarbeiterzeitung heute jedoch wichtiger denn je. Intranets, Social Software und Blogs können die wichtigen Aufgaben der Mitarbeiterzeitung nicht übernehmen.

Hier die fünf Gründe, warum es sich heute und in Zukunft lohnt in Mitarbeiterzeitungen zu investieren:

1: Sie ist Herzschlag des Unternehmens

Die meisten Unternehmen weisen eine sehr heterogene Mitarbeiterstruktur auf. Qualifizierte und weniger qualifizierte Mitarbeiter arbeiten mobil und stationär, mit und ohne Computer, alleine oder im Team. Und das häufig national wie international. Bei dieser Heterogenität vermag es nur die Mitarbeiterzeitung, ein Medium für ALLE Mitarbeiter zu sein, die den „Spirit“ des gesamten Unternehmens abbildet – und den Gabelstaplerfahrer genauso interessiert wie den Ingenieur und Manager. Sie ist eines der Hauptinstrumente zur Vermittlung von Unternehmenskultur in den Unternehmen. Allerdings muss sie mit der Zeit – beziehungsweise der digitalen Transformation – gehen. Multiple Kanäle und Interaktionsmöglichkeiten gehören zumindest für einen Teil der Belegschaft zur heute notwendigen Grundausstattung.

 

2: Sie ist strategisches Leitmedium Nummer eins

Die Informationsfülle in Unternehmen nimmt stetig zu. In dieser unübersichtlicher werdenden Contentflut kann die Mitarbeiterzeitung Orientierung geben. Die in ihr enthaltenen Themen liegen dem Unternehmen, der Unternehmensführung besonders am Herzen. Die Mitarbeiterzeitung ist und bleibt ein Kommunikationsmittel für internes strategisches Agenda Setting. Themen sind weitestgehend „top-down“ geplant, in der Umsetzung sollten sie jedoch nicht top-down kommunizieren. Die Art der Umsetzung und der Aufwand für ihre Erstellung spiegeln wichtige Aspekte der gelebten Unternehmenskultur wider.

 

3: Sie ist ein wichtiges Wertschätzungs-Instrument

Eine Aufgabe der Mitarbeiterzeitung sollte keinesfalls unterschätzt werden: die Wertschätzung der Mitarbeiter. Ihre Projekte, ihr Alltag, die von ihnen produzierten Produkte und von ihnen eingereichten Ideen sind es, die – zwar in der Regel durch die Kommunikation priorisiert –vorgestellt werden. Dementsprechend sollte die  Mitarbeiterzeitung mit großer Sorgfalt erstellt werden. Gutes Storytelling – also eine journalistisch professionelle Aufarbeitung der Themen –  gehört ebenso dazu wie eine ansprechende Aufmachung mit gutem und authentischem Bildmaterial.

 

4: Sie setzt Highlights wie kein anderes Medium

Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium für die hohe Relevanz der Mitarbeiterzeitung ist ihr periodisches Erscheinen. Egal ob monatlich, zweimonatlich, viertel- oder halbjährlich: Sie unterstreicht den Charakter des Mediums als Highlight-Medium, das sich in bestimmten Zeiträumen dem Geschehen im Unternehmen widmet. Mitarbeiter sind gespannt (oder sollten gespannt sein!), welche Themen sich in der Ausgabe befinden, und wissen, was auf sie zukommt. Der Umfang bleibt schließlich in der Regel gleich.

Das Intranet als mögliche Konkurrenz fällt als ein solches Highlight-Medium durch.  Es sendet kontinuierlich und umfangreich und gibt dem User keinerlei Priorisierung mit auf den Weg. Darüber hinaus ist es meist auf direkten Konsum ausgerichtet, und gibt Mitarbeitern nicht soviel Freiheit, wann und wie sie die Artikel lesen möchten. Und letztlich ist es meist nur einem kleineren oder größeren Teil der Belegschaft zugänglich.

 

5: Sie ist der verlässliche Partner

Die Mitarbeiterzeitung ist meist eine der wenigen Konstanten im Unternehmen.  Organisationsstrukturen und Prozesse unterliegen immer kürzeren Halbwertzeiten. Die Welt dreht sich für viele Mitarbeiter immer schneller. Da ist es eine wichtige Aufgabe einer seit Jahren oder oft Jahrzehnten bestehenden Mitarbeiterzeitung, weiter als „Fels in der Brandung“ zu bestehen. Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht um Besitzstandswahrung. Die Mitarbeiterzeitung muss sich wandeln und der digitalen Transformation gerecht werden. Als eines der wichtigsten internen Kommunikationsmedien hat sie aber noch lange nicht ausgedient.

 

Was sagen Deutschlands Kommunikatoren über den Status und die Zukunft ihrer  Mitarbeiterzeitung? Laden Sie sich die aktuelle Studie herunter, die Kuhn, Kammann & Kuhn gemeinsam mit SCM im Februar dieses Jahres durchgeführt hat.

 

Studie Mitarbeiterzeitung 2015

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