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blueKiwi - Social Software für die digitale Transformation

Felix Escribano am 29.04.2014 11:15:00

Jeden Tag eine gute Tat oder eben ein neues Tool. Wie angekündigt werden wir in den nächsten Tagen 12 Enterprise Tools vorstellen, die Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützen könnten. Hier kommt Tool 5 aus der Liste, die wir anhand eines konkreten Anwendungsfalls auf der Social Now Konferenz in Amsterdam vorgestellt bekommen haben.

Was kann es?

blueKiwi ist ein alter Hase auf diesem jungen Markt. Ein alter Hase mit Geschichte. Diese Geschichte heißt “Zero email”. Im April 2012 übernahm das französische Unternehmen Atos den ebenfalls französischen Kollaborationsplattform-Anbieter blueKiwi. Der Atos CEO erlangte dadurch große Aufmerksamkeit, aber auch durch seine Kampfansage an die ineffiziente Art und Weise wie wir heutzutage mit dem schwarzen Loch des Unternehmenswissens aka E-Mail umgehen und damit unsere organisatorische Fähigkeit zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten vernachlässigen. Schon alleine aus diesem Grund ist es interessant zu sehen, wo blueKiwi heute steht.

Vorab gesagt: Die E-Mail lebt! Und sie wird weiter leben. Zumindest mit blueKiwi. Aber nicht isoliert in Outlook-Silos, sondern integriert in einer gemeinsamen Plattform. Mehr dazu später.

Wir finden hier alle Funktionalitäten, die wir von einer kompletten Kollaborationsplattform erwarten dürfen. Natürlich gibt es einen Activity Stream für den Nutzer, aber es gibt noch mehr. Dies sind die wichtigsten Features:

  • Teamwork spaces (Offen oder geschlossen; Intern und extern)

  • Enterprise Blogs

  • Microblogging/Instant Messaging

  • Dokumentenmanagement (mit vollständiger Office und SP-Integration)

  • Admin-Konsole

  • Social Analytics Übersicht

  • Mobiler Zugang über App

  • Ideen-, Aufgaben- und Umfrage-Features

  • Inhalte werden auch per E-Mail veröffentlicht

Zudem können Inhalte - Gespräche wie Dokument oder Aktivitäten - per Drag & Drop gelabeled bzw. verschlagwortet werden und eine vollständige Versionierung von Inhalten kann freigeschaltet werden.

Das Thema Sicherheit ist für den Saas-only Anbieter natürlich von besonderer Bedeutung. Die Zukunft, wenn nicht sogar die Gegenwart, gehört der Cloud. Und das auch trotz des bisherigen großen Misstrauens gegenüber Lösungen die nicht On Premise angeboten werden. Hier bietet blueKiwi verschiedene Antworten, wobei explizit auch mit der Tatsache geworben wird, dass die Daten sich auf europäischen Servern befinden.

Wer soll es nutzen?

Jeder. So einfach ist das. Zumindest jeder, der eine Cloud-Komplettlösung mit starker Office- und SP-Integration sucht. Oder in den Worten von blueKiwi:

[quote]“All sectors, all shapes, all sizes and one objective: Better business outcome.”[/quote]

Wie sieht es aus?

Wer eine Design-Revolution erwartet, wird hier mit Sicherheit enttäuscht. Aber das ist ein gemeinsamer Nenner bei fast allen Anbietern von Enterprise (Social) Tools. Icons aus den 90er Jahren sind in einem weiß-grauen Hintergrund eingebettet. Wer auf einfache, überschauliche Standard-Oberfläche steht, wird hier nicht enttäuscht. Die App funktioniert wie aus einem Guss und sorgt ebenfalls dafür, dass sich der Nutzer nicht auf völlig neue Oberflächen einstellen muss.

Was macht es besonders?

Der Mensch im Mittelpunkt ist ein mittlerweile ausgebrannter Marketing-Slogan, der bei blueKiwi wieder etwas von seiner eigentlichen Bedeutung zurückgewinnt. Der User wird sofort zu seinem Profil gelotst, das er mit wenigen Klicks mit seinen externen Profil-Daten füllen kann. Wer möchte schon zum x-ten Mal ein Profil ausfüllen, wenn doch alle Basisdaten schon in LinkedIn oder XING zu finden ist? Natürlich darf die Active Directory Anbindung dabei nicht fehlen, um Unternehmensinterne Informationen automatisch abzurufen.

Obwohl es eine Lösung aus der Kategorie “Eierlegende Wollmilchsau” ist, bekomme ich bei dem vorgestellten Anwendungsfall nicht das Gefühl, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird oder dass ich mich als Nutzer überfordert fühlen könnte. Eine Besonderheit ist vermutlich die Tatsache, dass es auch “Robot” User Accounts gibt, die Fehler melden.

Seine Add-On Module, mit denen sich beispielsweise eine komplette Integration in die Microsoft-Welt errreichen lässt, sind natürlich auch hervorzuheben.

blueKiwi lässt zudem nicht die Kunden im Stich, die noch interne Überzeugungsarbeit der “alten Schule” leisten müssen. Dazu werden wie üblich Best Cases und weitere Kommunikationsmaterialien zum Download angeboten aber auch ein ROI Rechner und Beratungs- und Trainingsangebote.

Persönliches Fazit

Ich kann mir gut vorstellen, in einem Unternehmen zu arbeiten, dass sich für blueKiwi entschieden hat. Es bietet mir alles was ich brauche, lässt sich personalisieren und entspricht meiner Vorstellung eines Enterprise Cockpits in dem ich meine Kommunikation und Projektarbeit steuern kann, ohne dazu noch eine Vielzahl anderer Applikation geöffnet zu haben. Anders als die Lösungen der Enterprise Tool Platzhirschen, scheint es bei blueKiwi möglich zu sein, eine Komplettlösung anzubieten, die meine Arbeit nicht unter einem Berg von unübersichtlichen und wenig Nutzerfreundlichen Funktionalitäten begräbt.

Und was bei IDC, Gartner oder Forrester nicht fehlen darf, wird natürlich auch bei uns nicht fehlen: Ein Spinnennetzdiagramm! Für die Enterprise Social Network (ESN) Attribute

  • Projektmanagement
  • Social Analytics
  • Zusammenarbeit
  • Kommunikation
  • Informationsmanagement
  • Netzwerken

vergeben wir nach streng wissenschaftlichen Kriterien Schulnoten von 1 bis 5.

Blue Kiwi.png

 

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